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Neuer Name für neue Fläche

Innenstadtinsel Neuer Name für neue Fläche

Aus einer Vielzahl an Vorschlägen für die Innenstadtinsel sollen die Stadtverordneten einen passenden aussuchen.

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Gladenbachs Innenstadt hat ein neues Gesicht, nun soll das umgestaltete Gelände einen Namen erhalten.

Quelle: Jannis Kuhl

Gladenbach. Bis Ende 2014 hatten die Gladenbacher die Möglichkeit, für die neugestaltete Fläche einen neuen Namen vorzuschlagen. Aus den Vorschlägen soll nun ausgewählt werden.

Der Ortsbeirat der Kernstadt hat sich bereits mit dem Thema befasst und schlägt vor: „Platz der Begegnung am Herrenbau“. Der Magistrat der Stadt hat sich ebenfalls festgelegt und zwar auf den Namen „Platz am Alten Amtshaus“.
Folgende Namen für die Innenstadtinsel zwischen Teichstraße und Marktstraße stehen zur Auswahl:

Am Herrenbau: Dort stand Jahrhunderte die Zehntscheune und vom 16. bis 20. Jahrhundert das damalige Amtshaus;

Herrnbau-Insel: In der Teichstraße stand früher der Herrnbau;

Waldschmidt-Platz, Marktteich-Platz, Teich-Platz, Teich-Marktplatz: ohne Begründung;

Brückenplatz, Platz der Begegnung, Bürgerplatz: Begegnungen, Verbindungen, Brücken und kurze Wege für ältere Menschen verbinden durch die Insel die Marktstraße mit dem Marktplatz;

Herrnbau-Parkzentrum, Parkplatz am Herrnbau: Dort stand früher der Herrnbau, der hoheitliche Aufgaben erfüllte;

Friedensplatz: Appell an die Menschen, friedlicher miteinander umzugehen;

Platz des Verstehens: Planung und Gestaltung des Platzes wurden teilweise kontrovers diskutiert und im Ergebnis ist man zu einem gegenseitigen, gemeinsamen Verstehen gelangt;

Forum Gladenbacher Marktplatz: Forum bedeutet Markt und der Gladenbacher Markt hat viele positive Eigenschaften: gute Erreichbarkeit, kostenloses Parken, vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, Sortimentenvielfalt, Marktzentrum;

Am Herrenbau, Am Alten Forsthaus: Das Gelände hieß früher „Herrenbau“, beziehungsweise am Ende der Insel befand sich früher die Oberförderei;

Rentmeister-Platz, Rentplatz, An der Alten Rentmeisterei, Johann-Christoph-Stockhausen-Platz: In unmittelbarer Nähe der Insel befand sich das Domizil des Rentamtmannes, in dem später das Katasteramt seinen Sitz hatte. Stockhausen wurde am 10. Oktober 1725 in Gladenbach geboren, er ist ein deutscher Pädagoge und lutherischer Theologe – einer der großen Söhne Gladenbachs;

Karl-Leinbach-Platz: Karl Leinbach (SPD) war neben seiner Tätigkeit als Kommunalpolitiker Abgeordneter des Hessischen Landtages, Mitglied der Bundesversammlung, Mitglied des Kreistages und Stadtverordneter in Gladenbach;

Spektakulum: Ein Ort, mal positiv und auch mal negativ behaftet, ein Ort, der Aufsehen erregt und an dem Vorführungen präsentiert werden sollen: fröhlich, lustig, unterhaltend und spannend – ein Ort des Spektakels;

Karl-Lenz-Platz: Letzter großer Maler der hessischen Landschaften und der bäuerlichen Bewohner mit ihren Trachten und Bräuchen;

Kornhaus-Platz: Auf dem Gelände stand früher das Kornhaus, der Inbegriff für Versorgung der Gladenbacher mit Gütern;

Fiona-Platz: Anwohner schlagen vor, den Platz nach ihrer Tochter zu benennen;

Platz der Kulturen, Kultureninsel, Kulturentreffpunkt: Ein Ort, an dem verschiedene Kulturen offen füreinander sind und aufeinander zugehen;

Gena-Insel: Ein Ort für Begegnungen der Generationen von Alt bis Jung unter Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen;

Kirschenstadt-Center: Altes Brauchtumsfest, das am erste Juliwochenende gefeiert wird;

Walter-Reschny-Platz: Der Geschäftsmann hat die Gladenbacher Innenstadt geprägt wie kein anderer;

Herrnbau: Im Gebäude lagerten früher Getreide und Düngemittel;

Johann-Christian-Stockhausen-Platz, Platz am Alten Amtshaus, Georg-Staudinger-Platz: zu Stockhausen siehe Punkt 10; das Amtshaus stand direkt neben dem alten Katasteramt; der letzte Amtsmann des Amtes Blankenstein war Georg Staudinger, er wurde am 12. Oktober 1821 zum ersten Landrat in Gladenbach ernannt und zum Landrichter des Landgerichts Gladenbach bestellt;

Auf der Insel: Mit einer Insel ohne Wasser sticht Gladenbach aus der Masse der Städte hervor;

Plaza Dieter Blume, Plaza Jürgen Runzheimer: Plaza steht für einen öffentlichen Platz. Die meisten Menschen verbinden damit nicht nur eine Fläche, sondern Erlebnis. Plaza soll nicht alleine stehen, sondern mit einer Persönlichkeit verbunden werden, für die ein bleibendes Gedenken im Zentrum geschaffen wird: Blume und Runzheimer haben sich durch ihre Veröffentlichungen einen Namen gemacht.

Das Parlament tagt am Donnerstag, 25. Juni, ab 19 Uhr im Haus des Gastes.

von Silke Pfeifer-Sternke

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