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Neuer Erlass, mehr Einsätze und Unmut

Feuerwehr Neuer Erlass, mehr Einsätze und Unmut

Von den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten wird jetzt noch mehr Einsatz erwartet. Ein neuer Erlass regelt die Anzahl der Feuerwehrleute- und mittel bei einem Einsatz.

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Freiwillige Feuerwehrleute im Einsatz: Durch den neuen Erlass müssen die Ehrenamtlichen wahrscheinlich öfter ausrücken.

Quelle: Michael Hoffsteter

Lohra. Ob in Rodenhausen oder in Weipoltshausen, bei jeder Hauptversammlung der Lohraer Ortsteilwehren verkündete Gemeindebrandinspektor Markus Wissmann den Aktiven, dass sie künftig mit mehr Einsätzen als bisher zu rechnen haben. Grund ist ein Erlass aus Wiesbaden, der die Einsatzstärke der Feuerwehren regelt.

„Wir haben den Erlass des Landes Hessen am 31. März umgesetzt“, erklärt dazu Stephan Schienbein, Pressesprecher der Feuerwehren des Kreises. Damit seien die Einsatzbedingungen neu geordnet worden, es gebe nun klare und straffe Vorgaben darüber, was bei den jeweiligen Alarmarten am Einsatzort an feuertechnischem Material und Personal vorhanden sein muss.

So bedeute eine Alarm der Stufe F2, also ein Feuer in einer Wohnung, einem Dach, Keller oder ein Kaminbrand, dass 2 Gruppen - eine besteht aus 9 Feuerwehrleuten -, 1.000 Liter Wasser, eine vierteilige Steckleiter, 3 Atemschutztrupps - einer besteht aus jeweils 2 Feuerwehrleuten -, ein Einsatzleiter und eventuell auch eine Drehleiter vor Ort sein müssen.

Bei einem Alarm der Stufe F3 - zum Beispiel ein ausgedehnter Brand in einem Gewerbegebiet - müssen schon 3 Gruppen, 3.600 Liter Wasser, 5 Atemschutztrupps, ein Belüftungsgerät und ein Einsatzleitwagen zum Einsatzort gebracht werden.

von Gianfranco Fain

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