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Neuer Anstrich für Giebel und Fenster

Ortsbeirat Neuer Anstrich für Giebel und Fenster

Der Ortsbeirat Weitershausen nimmt den ­Entwurf der Haushalts­satzung 2015 der Stadt Gladenbach zur Kenntnis, die für den Stadtteil keine besonderen Investitionen vorsieht.

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Die Außenfassade des Dorfgemeinschaftshauses in Weitershausen soll in diesem Jahr Verschönerungen erfahren.

Quelle: Klaus Peter

Weitershausen . Ortsvorsteher Werner Grosch berichtete, dass nach dem Regenwetter im Herbst im Untergeschoss des Dorfgemeinschaftshauses Türen in Mitleidenschaft gezogen wurden, die aber mittlerweile durch den Bauhof saniert worden seien. Die Eingangstüre im Untergeschoss soll in diesem Jahr durch eine Kunststofftür ersetzt werden, wobei außen ein Schacht installiert werden soll, der bei Starkregen das Wasser ableitet. In diesem Jahr sollen im Dorfgemeinschaftshaus die Fenster sowie das Giebelholz gestrichen werden, wobei nicht auszuschließen sei, das auch ein Teil des Holzes erneuert werden muss.

In Eigenleistung soll ein Teilstück der Friedhofshecke neu gepflanzt werden. Der Ortsvorsteher reklamierte, dass der Vorfluter bei der „Bergwiese“ total zugeschwemmt sei und durch den Bauhof „geöffnet“ werden müsse. Auch will der Ortsbeirat einen Antrag an die Verwaltung stellen, beim Buswartehäuschen eine zusätzliche Straßenlampe zu installieren, da es dort in den Abendstunden sehr dunkel ist. Mehrere Löcher in den Ortsstraßen, aber auch die Pflasterung an einigen Stellen der Gehwege, will der Ortsbeirat bei der Stadtverwaltung ebenfalls monieren.

Zahlenwerk birgt "Unbekanntes"

Stadtverordnetenvorsteher Hans-Herrmann Ullrich ging während der Sitzung kurz auf den Haushaltsplanentwurf 2015 der Stadt Gladenbach ein. Das Zahlenwerk schließt mit einem Plus von 150000 Euro ab. Es berge allerdings „Unbekanntes“. Dabei stelle sich die Frage, ob die geplante Grundsteuer­erhöhung von derzeit 350 Prozent auf 475 Prozent die Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung finde. Die Stadtverordneten tagen am Donnerstag, 29. Januar, ab 19 Uhr im Haus des Gastes. Auch sei die Stadt seitens des Regierungspräsidiums Gießen angehalten, das Defizit aus dem Jahre 2013 von 300000 Euro in den nächsten Jahren zusätzlich zu erwirtschaften.

Des Weiteren stehen derzeit deutliche Erhöhungen der Beförsterungskosten im Raum, die, sofern diese von der Landesregierung beschlossen werden, vermutlich das Plus aus der Holzwirtschaft aufzehren.

Auch die Kindergärten würden vom Land Hessen in Zukunft in der Form bezuschusst, dass nur für die Kinder, die am Stichtag die Einrichtung besuchen, eine entsprechende Förderung der Stadt zufließe. Kinder, die nach dem Stichtag die Kindertagesstätte nutzen, würden bei dem Landeszuschuss keine Berücksichtigung finden. Auch die U3-Betreuung werde mittlerweile nicht mehr durch das Land gefördert, sodass der Stadt auch in diesem zusätzliche Kosten entstehen. Die Finanzlage der Stadt mache es erforderlich, dass freiwillige Leistungen zukünftig gekürzt oder gestrichen werden müssten. Auch sehe der Stellenplan vor, dass ein bis zwei Stellen in der Verwaltung in Zukunft nicht nachbesetzt werden sollen. „Wenn der Haushalt 2015 mit einer schwarzen Null abschließt, bin ich sehr zufrieden“, resümierte Ullrich.

von Klaus Peter

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