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Neue Richtlinien für Sportlerehrung

Stadtverordnetenversammlung Neue Richtlinien für Sportlerehrung

Weniger ist mehr, darauf einigten sich die Gladenbacher Stadtverordneten hinsichtlich der Satzung für die Sportlerehrung. Diese wollte der Magistrat aus Kostengründen bis auf weiteres aussetzen.

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Die Stadtverordneten haben für die Sporterehrung Änderungen beschlossen, um der Stadt Ausgaben zu ersparen.

Quelle: Sascha Valentin

Gladenbach. Die Ehrung für die Jahre 2013/14 kostete die Stadt 2400 Euro, die davor jährlich stattfindenden Ehrungen 1750 bis 2130 Euro.

Mit dem Aussetzen der Veranstaltung wollten sich die Stadtverordneten nicht anfreunden, sie schlugen die Wiederaufnahme des jährlichen Rhythmus bei eingeengten Kriterien für die Auswahl der erfolgreichen Athleten sowie der Reduzierung der Kosten um die Hälfte vor.

Dazu sollten zum Beispiel Vereine die Bewirtung übernehmen und die Präsente abgespeckt werden.

Nach mehreren Ausarbeitungen und Diskussionen wurde beschlossen, dass die Stadt zukünftig nur noch die Getränke und Urkunden stellt sowie für ein Begleitprogramm sorgt.

Einstimmig nahmen die Fraktionen der CDU, FWG, SPD und der Jungen Liste/Die Grünen die Änderung der Satzung mit den eingeschränkten Kriterien zur Ehrungsauswahl an.

Somit werden bei der nächsten Sportlerehrung verliehen für:

  • Kreis-, Gau- und Bezirksmeister sowie zweite und dritte Sieger bei Landes- oder Regionalmeisterschaften eine Urkunde.
  • Für deutsche und hessische Meister: die Ehrenplakette in Bronze für die erste Ehrung, in Silber für die zweite Ehrung und in Gold für die dritte Ehrung sowie jeweils eine Urkunde.
  • Herausragende und langjährige Leistungen können mit einer Urkunde gewürdigt werden. 

von Gianfranco Fain

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