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Neue Kita soll in altes Gebäude

Parlament Neue Kita soll in altes Gebäude

Die Gemeindeverwaltung Bad Endbach prüft derzeit, ob sich ein bestehendes Gebäude dafür eignet, dort einen Kinder-garten mit vier Krippengruppen einzurichten.

Bad Endbach . In der Parlamentssitzung der Gemeinde Bad Endbach einigten sich die Gemeindevertreter einstimmig darauf, den Grundsatzbeschluss über den Neubau eines Kindergartens mit vier Krippengruppen umzuformulieren.

Es wurde stattdessen ein Grundsatzbeschluss gefasst, der die Errichtung eines Kindergartens vorsieht - das könnte auch in einem bestehenden Gebäude sein. Wie Bürgermeister Markus Schäfer gegenüber der OP berichtete, habe es eine überaus positive Resonanz von Bad Endbachern auf die Berichterstattung aus der Haupt- und Finanzausschuss-Sitzung gegeben, die Ende November stattfand.

Bereits zu diesem Zeitpunkt stand der ursprünglich geplante Beschluss in der Kritik bei den Sozialdemokraten. Karl-Heinz Seitz schlug vor, nach weiteren Standorten zu suchen. Vorgesehen war ein Neubau, dessen Kosten Schäfer mit einer Summe von 950000 Euro bezifferte, und der im Neubaugebiet „Im Seife“ errichtet werden sollte. Argumentiert wurde damit, dass junge Familien direkt am Kindergarten wohnen würden mit einer direkten Anbindung an die Landesstraße.

Zuvor war ein leer stehendes Gebäude im Gespräch gewesen. Dieses umzubauen, kam aus bauschutzrechtlichen Gründen nicht in Betracht und auch ein Umbau des Kultur-, Sport- und Freizeitzentrums war aufgrund der zu erwartenden Kosten schnell vom Tisch. Nun bietet sich eine neue Lösung an. Diese hat nach Aussage von Bürgermeister Schäfer gute Aussichten auf Erfolg. Details nannte er aber noch nicht, glaubt aber, dass die Kosten deutlich geringer ausfallen würden als bei einem Neubau. Das Thema Kinderbetreuung der unter Dreijährigen wurde im Parlament von Heinrich Böth (CDU) aber auch kritisch betrachtet. Böth erklärte, er habe mit dem Grundsatzbeschluss zur Einrichtung von vier Krippengruppen „Bauchschmerzen“. Es könne nicht die Aufgabe der Gemeinde sein, Kinder so früh zu betreuen. „Die Kinder sind am besten in der Familie aufgehoben“, betonte er. Aber letztlich liege es ihm fern, über den Sinn oder Unsinn der Einrichtung von Kinderkrippen zu diskutieren.

Der Beschluss sieht vor, dass der „Weiße Stein“ als Träger des neu zu errichtenden Kindergartens fungieren soll.

von Silke Pfeifer-Sternke

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