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Neue Ideen zum Erhalt der Förderstufe

Zukunftskonferenz an der Adolph-Diesterweg-Schule Neue Ideen zum Erhalt der Förderstufe

Die Zukunftskonferenz an der Adolph-Diesterweg-Schule kam am Mittwochabend zu einem guten ­Ergebnis: die Förderstufe in Weidenhausen bleibt erhalten.

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Aufatmen an der Adolph-Diesterweg-Schule: Die Zukunftskonferenz hat neue Konzepte entwickelt.

Quelle: Benedikt Bernshausen

Weidenhausen. Die bange Frage, wie die Förderstufe an der Adolph-Diesterweg-Schule (ADS) in Weidenhausen erhalten bleibt, stellt sich vorerst nicht mehr. Am Mittwochabend verkündete Vize-Landrat und Schuldezernent Marian Zachow (CDU) gute Nachrichten: Für das kommende Schuljahr liegen 30 Anmeldungen vor, 28 sind die Voraussetzung dafür, dass zwei Förderstufe-Klassen am Standort Weidenhausen gebildet werden können.

Perspektivisch ist die Unterstützung der Eltern, die ihre Kinder an der ADS angemeldet haben, ein positives Signal. Die erforderliche Anmeldezahl war bereits vor dem Stichtag 5. März erreicht. Darüber waren die Teilnehmer der Zukunftskonferenz – Zachow, Vertreter des Ortsbeirates, des Schulamtes und der Schulleitung – besonders froh. Zachow sprach von einem „guten Signal“, verwies aber gleichzeitig darauf, dass weitere Schritte folgen müssen, um die Förderstufe an der ADS langfristig zu sichern.

Als eine Möglichkeit kristallisierte sich die Einrichtung von Intensivklassen, in denen ­Migranten Deutsch-Unterricht erteilt wird, heraus. Gerade im Hinblick auf die in Weidenhausen zu erwartenden Flüchtlinge – darunter viele Familien –, die eigentlich im Mai in den ehemaligen Verwaltungstrakt einziehen sollen, sei dieses Angebot sinnvoll.

Zachow: angekündigte Konferenz umgesetzt

Zudem gibt es Pläne des Fachbereichs, sich für eine Barrierefreiheit an der Schule stark zu machen. Entsprechende Planskizzen über die vorhandenen Möglichkeiten wurden den Teilnehmern der Zukunftskonferenz am Mittwoch vorgelegt und erläutert. „Die Schule hat gute bauliche Voraussetzungen dazu“, sagte Zachow. Zudem besteht der Wunsch der Eltern, dass auch Lehrer anderer Schulen in Weidenhausen unterrichten. Bisher sind drei Lehrer für die Förderstufe zuständig. Aus der Region abgeordnete Lehrer könnten laut Zachow auch an der Förderstufe in Weidenhausen tätig werden.

Das Thema Förderstufe an der ADS fand im Februar auch Einzug in den Kreistag. Nachdem die erforderliche Anzahl von 28 Schülern für die Bildung zweier Klassen zunächst nicht zustande kam, befasste sich die Kommunalpolitik mit dem Problem. Im Kreistag hatte Zachow die Zukunftskonferenz am 2. März angekündigt und nun umgesetzt.

Wichtig war es ihm, darüber zu sprechen, warum die Zahl der Anmeldungen rückläufig ist. Ein Grund könnte sein, dass Eltern zusätzliche Lehrer für wichtig halten. Denn dieser Wunsch ist während der Konferenz gefallen und soll nun auch in die Überlegungen zum Erhalt der Förderstufe einfließen – durch Abordnung von anderen Schulen.

Auf der Homepage der Schule steht dazu: Die Ausweitung der Anzahl der Fachlehrer zu Beginn des fünften Schuljahres stelle eine Herausforderung dar, die durch den Fortbestand des Klassenverbandes erheblich erleichtert wird.

Die Förderstufe ist das Bindeglied zwischen Grundschule und weiterführenden Schulen. Nach Möglichkeit bietet die ADS Förderunterricht in den Fächern Englisch, Mathematik und Deutsch an.

von Silke Pfeifer-Sternke

 
Es soll geprüft werden, ob es möglich ist, die Weidenhäuser Schule barrierefrei auszustatten. Anhand einer Planskizze verschafften sich die Teilnehmer der Zukunftskonferenz einen ­ersten Eindruck. Foto: Landkreis
 
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