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Neue "Blitzer" und schärfere Falsch-Parker-Kontrolle

Verkehrskontrollen Neue "Blitzer" und schärfere Falsch-Parker-Kontrolle

Nachdem die Stadt Gladenbach in ihrem Haushalt 2013 schon mit Mehreinnahmen aus neuen stationären "Blitzern" plant, fordert der Ortsbeirat des Kernorts schärfere Kontrollen des ruhenden Verkehrs.

Gladenbach. Im Mittelpunkt der Ortsbeiratssitzung, die am Freitagabend im Haus des Gastes stattfand, stand der Entwurf des Haushaltsplans 2013 der Stadt Gladenbach. Ortsvorsteher Hans-Bernhard Schwarz berichtete, dass als größtes Projekt der Kernstadt in diesem Zahlenwerk die „Innenstadtinsel“ enthalten sei. Ortsbeiratsmitglied Edmund Zimmermann erläuterte den Investitionsplan und bezeichnete diesen in Anbetracht des Rettungsschirmes als sehr zurückhaltend.

Im November des vergangenen Jahres habe das Parlament die Renovierung der Straßenbeleuchtung und den Kauf neuer Straßenlampen beschlossen. Nach Abzug der zu erwartenden Zuschüsse belaufe sich dieses Projekt auf etwa 200000 Euro.

Das Projekt „Innenstadtinsel“ im Programm Stadtumbau West befinde sich in der Vorstufe. Eine konkrete Planung liege noch nicht vor. Derzeit liefen Verhandlungen über die benötigten Flächen mit den Eigentümern, die zum Teil auch schon in notarielle Verträge gemündet seien. Eine weitere Investition von etwa 60000 Euro beziehe sich auf die Breitbandverkabelung der Stadt. Die ehemalige Bahnlinie und die Gebäude (ausschließlich des Lokschuppens) sei in städtisches Eigentum übergegangen. Schwarz teilte mit, dass mit dem Vorentwurf zur „Innenstadtinsel“ bis Ende Februar gerechnet werden könne. Es sei wichtig, dass der Ortsbeirat frühzeitig in die Planungen einbezogen werde, was in einer Sitzung mit dem Magistrat geschehen solle. Erfreulich sei, so Schwarz, dass die Verfügungsmittel für die Ortsbeiräte nicht reduziert wurden.

„Leuchtturmsachen“ fehlen im Haushaltsplan

Unverständnis zeigte der Ortsvorsteher dafür, dass die Verleihung des Umweltschutzpreises und die Sportlerehrung der Stadt Gladenbach in diesem Jahr nicht mehr erfolgen solle. Für ihn seien dies „Leuchtturmsachen“. So habe das Engagement im Umweltschutz Vorbildfunktion. Das Gleiche gelte für die Sportler, die durch ihre Leistungen eine Anerkennung seitens der Stadt verdient hätten. Die Ortsbeiratsmitglieder nahmen den Haushaltsplanentwurf 2013 zur Kenntnis.

Im Zuge der Diskussion um die im Haushaltsplan aufgeführten Einnahmen durch feste Radar­anlagen war es für Ortsbeiratsmitglied Peter Müller überaus wichtig, dass das Halteverbot im Stadtbereich strenger überwacht werden müsse. So komme es häufig vor, dass Fußgänger zwischen den im Halteverbot parkenden Autos auf die Straße treten, was ein hohes Gefahrenpotenzial darstelle. Auch sei gerade die Adolf-Theis-Straße oftmals so zugeparkt, dass Rettungskräfte diese kaum passieren könnten.

Peter Winkel regte an, „Auf der Sang“, der sogenannten Rentnermeile, eine Ruhebank aufzustellen. Diese Bank will der Ortsbeirat aus seinen Mitteln finanzieren und beauftragte Winkel, einen geeigneten Standort auszusuchen. Des Weiteren will der Ortsbeirat am Friedhof einen Ständer mit zwei speziellen Schubkarren als Transportgeräte für die Grabbepflanzung aufstellen. Auch dieses Projekt, das etwa 500 Euro kostet, will der Ortsbeirat finanzieren. Einstimmig votierten die Ortsbeiratsmitglieder für beide Vorhaben.

Zimmermann schlug vor, das Mehrgenerationenfeld mit Sportgeräten auch für ältere Bürger zu bestücken. Wie und in welcher Form dies geschehen soll, beziehungsweise welche Geräte aufgestellt werden könnten, darüber will das Gremium noch diskutieren.

nDie nächste Ortsbeiratssitzung findet am Donnerstag, 7. März statt.

von Helga Peter

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