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Neubau nimmt langsam Formen an

Rheumazentrum Mittelhessen Neubau nimmt langsam Formen an

Diesen Mittwoch erfolgt die Grundsteinlegung für den 
23 Millionen Euro teuren
 Ersatzbau des Rheumazentrums Mittelhessen in Bad Endbach.

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Diesen Mittwoch erfolgt die Grundsteinlegung für den Neubau des Rheumazentrums Mittelhessen in Bad Endbach. Die Arbeiten liegen im Zeitplan, der Bau soll im Juli 2018 fertig sein.

Quelle: Silke Pfeifer-Sternke

Bad Endbach. Im März dieses Jahres haben die Bauarbeiten auf dem Gelände des Rheumazentrums Mittelhessen begonnen. Mit der Grundsteinlegung am Mittwoch geht es jetzt mit dem Gießen der Bodenplatte in die 
nächste Bauphase.

In ihr werden 200 Tonnen Stahl verbaut und es werden insgesamt 850 Kubikmeter Beton verarbeitet.Für die Baugrube wurden zuvor 5500 Kubikmeter Erde bewegt.

Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan. Der Rohbau des Neubaus, der eine Nettogrundfläche von gut 8200 Quadratmetern hat, soll im Dezember stehen.
 Der Innenausbau soll laut der Planer im Januar 2018 fertig sein.

Zu diesem Zeitpunkt soll dann auch mit dem Abbruch von sechs momentan noch genutzten Bestandsgebäuden begonnen werden. Der Neubau des fünfgeschossigen Krankenhauses und die Außenanlagen sollen dann spätestens im Juli 2018 fertig sein.

Rehastation gleich nebenan

Während der Bauzeit kommt es laut Geschäftsleitung zu keiner Beeinträchtigung für die 
Patientenversorgung, da es sich um einen eigenständigen Bau handelt. Das momentane Angebot an pflegerischen, diagnostischen und therapeutischen Leistungen bleibe erhalten.

Der Neubau entsteht in 
unmittelbarer Nachbarschaft zu dem bestehenden Gebäude, in dem die Anschlussbehandlung sowie die Rehabilitationsstation 
untergebracht sind. Dieser Bau und der Neubau sollen über 
einen Verbindungsbau zu einer Einheit werden. Mit der Investition in den Neubau soll nicht die Anzahl der Betten erhöht werden, diese bleiben mit 80 Akutbetten und 36 Anschlussheilbehandlungs- und Rehabilitationsbetten auf dem heutigen Niveau.

Vielmehr soll ein modernes Krankenhaus entstehen, das sich durch einen verbesserten Servicecharakter auszeichnet. Die neue Gebäudestruktur diene dazu, die stationären und ambulanten Ablaufstrukturen für Patienten und für die 170 Mitarbeiter zu verbessern.

Erreicht wird dies durch eine bessere Wegeführung anhand einer strukturierten Anordnung von klinischen Abteilungen und Bereichen und eine verbesserte Behindertengerechtigkeit. Zudem wird der gesamte technische und energietechnische Standard erhöht und mit dem Abriss der nicht benötigten Gebäude vergrößert sich die Außenanlage, die von den Patienten zum Verweilen und zur Bewegung genutzt werden kann.

Mit dem Neubau untermauert die Geschäftsführung des Rheumazentrums Mittelhessen seine regionale Bedeutung. Die Klinikleitung investiert 13 Millionen Euro, das Land Hessen bezuschusst den Neubau mit 10 Millionen Euro.

von Silke Pfeifer-Sternke

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