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Naturfreunde werben für Artenvielfalt

Herbstfest Naturfreunde werben für Artenvielfalt

Das Herbstfest des Vereins für Vogel- und Naturschutz fand Sonntag am und im Naturkundehaus Damm statt.

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Die Dammer Naturkindergruppe ließ sich beim Flechten eines Storchennests aus Weidenzweigen über die Schulter schauen.

Quelle: Silke Pfeifer-Sternke

Damm. Für Radfahrer, Auswärtige und Dammer Bürger bot sich gestern rund um das Naturkundehaus ein buntes Fest, das sich die Artenvielfalt in der Natur zum Thema gesetzt hat. Es war nicht das erste Mal, dass der Verein für Vogel- und Naturschutz im Ortskern von Damm sein Herbstfest ausrichtet. Zu seinem 20-jährigen Bestehen hatte der Verein sein traditionelles Herbstfest von der Nanzhäuser Heide in den Ortskern verlegt, um mehr Besucher anzusprechen. Da dies das erste Mal gelungen ist, beschloss der Verein, sein Herbstfest künftig ans Naturkundehaus Damm zu verlegen. Mit Erfolg. Gestern bot sich den Organisatoren ein rundes Bild. Mehrere Aussteller hatten ihre Pavillon am Naturkundehaus aufgeschlagen und auch an Besuchern mangelte es nicht.

Das Thema des Herbstfestes lautete Biodiversität, also die Artenvielfalt in der Pflanzen- und Tierwelt, und wurde unter anderem an Stellwänden im Naturkundehaus in Wort und Bild erläutert. Auch der Nabu war mit einem Stand vertreten und hatte sich ebenfalls dieses Themas verschrieben. Die Naturkindergruppe aus Damm war damit beschäftigt, ein Storchennest aus Weidenstöcken zu bauen. Dieses soll laut Günter Krantz, Vorsitzender des ausrichtenden Vereins, in der Gemarkung aufgestellt werden. Mit Eifer waren die Kinder bei der Sache, um das Storchennest unter den Augen neugieriger Besucher fertigzustellen.

Frisch gepresster Orangensaft, Kaffee und Kuchen

Frisch gepressten Apfelsaft boten die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins aus dem Nachbarort Lohra an. Der Saft wurde vor den Augen der Besucher aus der Apfelernte gepresst, was vor allem bei den jüngeren Besuchern für staunende Blicke sorgte. Die Dammer Spatzen boten den Besuchern Kaffee und Kuchen an, und Kräuterfrau Petra Kunze-Bruckhoff bot Einblicke in ihre Passion. In dem kleinen Modellbau des Naturkundehauses stellte Gustav Gessner seine aus Naturmaterialien hergestellten Fabelwesen aus. Auch die Heinzelmännchen aus Niederwalgern waren in Damm präsent und die Dammer Mühle war für die Besucher geöffnet. Man unterstütze sich gegenseitig, berichtete Krantz.

Ihm und seinen Mitstreitern ist es besonders daran gelegen, zu vermitteln, welche Auswirkung die Vernichtung von Schädlingen hat. „Vernichtet man Schädlinge, dann finden Singvögel keine Nahrung mehr“, sagt er. Die Ausstellung zur Biodiversität ist noch bis November im Naturkundehaus zu sehen.

von Silke Pfeifer-Sternke

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