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Nach einem Jahr ist Jugendraum dicht

Zwangsschließung Nach einem Jahr ist Jugendraum dicht

Müll und Alkoholflaschen im Jugendraum lassen Mornshausens Ortsbeirat keine Wahl: Das Gremium schloss den Treff der Dorfjugend.

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Müll und Alkohol im Jugendraum in Mornshausen veranlasste den Ortsbeirat zum Handeln: Das Gremium schloss den Raum, der den Jugendlichen vor einem Jahr zur Verfügung gestellt wurde.

Quelle: Anita Ruprecht

Mornshausen/S.. Wichtigster Tagesordnungspunkt der Ortsbeiratssitzung in Mornshausen war am Mittwochabend der Zustand des Jugendraums in der „Raue Gass“ 2a. Während einer Besichtigung unmittelbar vor der Ortsbeiratssitzung stellten die Gremiumsmitglieder fest, dass sich der Raum in einem katastrophalen Zustand befindet. Der Raum war total vermüllt und Alkoholflaschen standen herum.

Bei der anschließenden Sitzung verfügten die Ortsbeiratsmitglieder die sofortige Schließung des Raums. Die Mitglieder des Gremiums schlossen sich damit dem Stadtjugendpfleger Karlheinz Nickel an, der nach einer Besichtigung und Gesprächen mit den Jugendlichen empfohlen hatte, den Raum nach noch nicht mal einem Jahr der Öffnung wieder zu schließen.

Ortsvorsteherin Margarete Kuhrt merkte an, dass sich die Jugendlichen nicht an verabredete Auflagen halten. Zudem stehe derjenige von den Jugendlichen, der damals den Schlüssel erhalten und die Vertragsverhandlungen mit Ortsbeirat und Stadtjugendpfleger geführt habe, nicht mehr zur Verfügung. Bei der Renovierung des Raums vor dem Einzug der Jugendlichen, war mit der Stadt vereinbart worden, einen gut wischbaren Boden in dem Raum zu verlegen. Der Bauhof der Stadt hatte allerdings nur grobe Spanplatten verlegt, die man nicht putzen kann, kritisierte Kuhrt.

Ein weiteres Thema beschäftigte erneut den Ortsbeirat. Seit Jahren kritisiert das Gremium, dass an zwei der drei Bushaltestellen in Mornshausen keine Buswartehäuschen sind. In Lohra würden nach dem Bau der neuen Busbegegnungshaltestelle Bushaltestellen zurückgebaut. Die Buswartehäuschen, die dort abgebaut werden, könnten doch in Mornshausen aufgebaut werden, schlug Ortsbeiratsmitglied Hans Jörg Prießner vor.

Als Weiteres wurde über die Sicherung des Schulweges gesprochen. Holzfiguren am Schulweg zur Grundschule Mornshausen, die die Autofahrer auf die Gefahr von querenden Schulkindern hinweisen sollten und die der Ortsbeirat für mehr als 100 Euro aus seinen Verfügungsmitteln vor etwa einem Jahr gekauft hatte, waren zunächst an Straßenschildern befestigt worden.

Allerdings haben Mitarbeiter des Amtes „Hessen Mobil“ die Schilder mit dem Hinweis abmontiert, dass solche Figuren die Autofahrer ablenken würden. Die Holzfiguren sollen nun wieder an den Pfählen von Straßenlaternen befestigt werden, denn dies sei erlaubt, teilte Ortsvorsteherin Magarete Kuhrt mit.

von Anita Ruprecht

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