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Musik, Regen und zwölf Hektoliter Bier

Konzert Musik, Regen und zwölf Hektoliter Bier

Singend und swingend lauschten mehrere Hundert Besucher den Klängen der Band „Side of Soul“ (SOS) beim dritten Teil der Konzertreihe "Freitags in Bad Laasphe".

Bad Laasphe. Auch aus dem Hinterland kamen zahlreiche Musikfans in die Lahnstadt. Die Musiker aus dem Dreiländereck Hessen/Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz hatten ihr Können bereits am Abend zuvor bei dem Festival „Donnerstags in Gladenbach“ unter Beweis gestellt. Mit gleicher Frische wusste die Band um ihren munteren Frontmann Carsten Wenzel auch in Bad Laasphe zu überzeugen.

„Der Wenzel ist ja eine richtige Rampensau“, sagte eine Besucherin und fügte hinzu: „Ich kann jedes Lied mitsingen.“ Auf und vor der Bühne legte Carsten Wenzel in der Tat die gleiche Munterkeit an den Tag wie tags zuvor in Gladenbach - und das nach einem langen Arbeitstag in seiner Zahnarztpraxis. Musik zu machen, bedeute für ihn, „den Akku aufzuladen“, sagte Wenzel. Das dargebotenen Repertoire an Soul, Pop- und Rocksongs war ähnlich wie am Vorabend: Es reichte von Dusty Springfields „Son of a Preacher Man“ bis „All right now“ von Free, von Joe Cockers “You can leave your hat on” bis James Browns “I feel good”. Gegen den zwischenzeitlich einsetzenden Regen zeigte sich das Publikum resistent - und wurde mit zwei Zugaben belohnt: „Will it go round in Cirkles“ und „Soulfingers“. Hans-Christian Bosch, Juniorchef der Laaspher Brauerei, äußerte sich zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. Dass trotz der bescheidenen Wettervorhersage eine so große Besucherschar gekommen sei, sei „phänomenal“.

Um die Bewirtung kümmerten sich die Sänger des MGV Oberndorf-Rüppershausen. 15 Helfer verzapften in zwei Getränkeständen jeweils fünf bis sechs Hektoliter Bier.

Vierter und letzter Teil der Konzertreihe ist am kommenden Freitag, 22. August: Dann ist die Coverband „Second Hand“ auf dem Wilhelmsplatz zu hören.

von Björn-Uwe Klein

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