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"Moon" bleibt trotz Massen gelassen

Kleintier- und Bauernmarkt "Moon" bleibt trotz Massen gelassen

Annähernd 4 000 Besucher kamen am Sonntag zum 4. Kleintier- und Bauernmarkt nach Silberg. Die Veranstalter wartete mit zahlreichen Attraktionen auf.

Silberg. Bilderbuchwetter herrschte am Sonntag und ein wahrer Besucherstrom bewegte sich schon in den Vormittagsstunden in Richtung Festplatz und zum daran angrenzenden Wiesengrund, wo das Marktgeschehen stattfand. An den Durchgangs- und in den Nebenstraßen parkten die Autos dicht gedrängt, und es wurden annähernd 4 000 Besucher gezählt. Dies bedeutet, dass sich die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt hat.

Ortsvorsteher Lars Kolbe freute sich über den Erfolg und wertete ihn als Generalprobe für die im kommenden Jahr vom 20. bis 23. Juni anstehende 675-Jahr-Feier des Ortes. Das Besondere dieses Marktes, so Kolbe, seien die vier Säulen, auf denen er „aufgebaut“ sei. Dies war zum einen der Abschnitt Technik mit Oldtimern, Motorrädern, modernen Traktoren und landwirtschaftlichen Geräten und zum anderen der Streichelzoo mit Pferden, Kühen, Schafen, Kaninchen, Gänsen, Hühnern, Eseln und auch Alpakas.

Zum anderen lud die Marktmeile mit annähernd 80 Ständen, an denen vom Wachstuch bis zur Wurzelbürste, von Bekleidung bis zu aromatischem Essig und Ölen sowie Backhausbrot vieles zu finden war, zum Flanieren und Verkosten ein. Auch war die traditioneller Handwerkskunst zu bestaunen.Mit dem Ferkelrennen und der Border-Collie-Hütevorführung bot der Markt weitere Attraktionen. Nicht zuletzt zeigte der Boden- und Wasserverband Säge- und Spalttechniken sowie eine Strohbrikettierungsanlage. Bei einer Tombola gab es zudem attraktiven Gewinne.

Waren es zunächst die Streicheltiere - ob frei, oder in Paddocks oder Käfigen - so rückte schon bald das Ferkelrennen als Höhepunkt des Marktes in den Mittelpunkt. Gespannt verfolgten bei dem ersten Durchgang rund 200 Besucher, welches der 4 Ferkel die Nase im Zieleinlauf und damit am gefüllten Futtertrog vorne hatte.

Ins Rennen gingen „Henry Pork“, „Rudi Rüssel“, „Babe“ und „Miss Piggy“. Eng wurde es bei dem ersten Durchgang, aus dem „Rudi Rüssel“ mit 23 Sekunden knapp als Sieger hervorging und zwar so knapp, dass fast ein Zielfoto den Entscheid hätte dokumentieren müssen.

Zum Ende der vier Rennen stellte sich allerdings „Miss Piggy“ als das schnellste Rennferkel heraus. Für die kleinen Ferkel, so schien es, war es schon fast Routine, hatte doch am Dienstag zuvor, so war unter den Besuchern zu vernehmen, schon einmal die Generalprobe für ihren Auftritt stattgefunden.

Die Border-Collie-Vorführung war zum ersten Mal in Silberg vertreten. Kai Haus aus Hohenahr-Großaltenstädten zeigte mit einer Hütevorführung und den beiden Border Collies „Moon“ und „Heaven“ wie sie ihre Arbeit verrichten.

Bemerkenswert war, wie es der erst 18-monatige Border Collie „Moon“ verstand, gelehrig und mit absolutem Gehorsam dem Schäfer die Schafe zuzutreiben.

von Helga Peter

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