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Mit der App durch den Naturpark

Lahn-Dill-Bergland Mit der App durch den Naturpark

Der Naturpark Lahn-Dill-Bergland wird multimedial: Eine Wandertouren-App liefert Nutzern 
Informationen zu den Wandertouren und zu
 Sehenswürdigkeiten im Lahn-Dill-Bergland.

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Das Startbild des digitalen Naturführers im Lahn-Dill-Bergland liefert einen Überblick über die verschiedenen Funktionen der App.

Quelle: Silke Pfeifer-Sternke

Bad Endbach. Draußen in der Natur zu sein erhält mit der App für Android und ioS, die im App-Store kostenlos heruntergeladen werden kann, eine neue Dimension.

Der digitale Führer soll den Naturpark Lahn-Dill-Bergland noch erlebbarer machen. Er enthält Informationen zum knapp 90 Kilometer langen Land-Dill-Bergland-Pfad und den 19 Extratouren sowie zu Gastgebern, Sehenswürdigkeiten, Naturschutzgebieten oder Aussichtstürmen.

Die Erkundung des Naturparks wird mit dem digitalen Hilfsmittel zu einem besonderen Erlebnis. Die Outdoor-App führt Wanderer und Radfahrer sicher durch das Lahn-Dill-Bergland. Auf der Startseite kann man wählen zwischen Touren, Sehenswürdigkeiten, Gastgebern, Naturerlebnisangeboten, Informationen zum Naturpark, einem Naturpark-Quiz und Google-Maps-Karten, um die Orientierung nicht zu verlieren.

Als Werkzeuge bietet die App einen Kompass an, der die Richtung bestimmt, und einen Tourenplaner, der Details liefert wie den Schwierigkeitsgrad der Tour und ob der Wanderer über eine gute Kondition verfügen muss, um die Strecke bewältigen zu können.

Die Touren sind unterteilt in Wandertouren und Radtouren. Der Lahn-Dill-Bergland-Pfad 4 Gladenbach-Caldern startet am Haus des Gastes in Gladenbach. Die Länge der Strecke (24,5 Kilometer), der Anstieg (883 Meter), und die Wanderzeit (6,5 Stunden) sind genau aufgeführt und geben dem Nutzer vorab nützliche Informationen.

Auch die aktuelle Entfernung bis zum Startpunkt wird ermittelt. Die Nutzer haben zudem die Möglichkeit, die Touren zu bewerten, sie zu kommentieren oder auch Fotos einzustellen. Zudem können sie die Informationen mit Freunden teilen, zum Beispiel per 
Facebook, E-Mail oder Whats‑
App.

Nicht ganz unwichtig für Wanderer ist die Wettervorhersage. Auch sie wird beim Aufrufen der Tour angezeigt. Zudem liefert die App eine Kurzbeschreibung zum Streckenverlauf mit Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten. Als sehenswert werden bei der Lahn-Dill-Bergland-Tour beispielsweise die Hinterländer Schweiz, der Rachelshäuser Steinbruch, Hünstein mit Aussichtsturm sowie der Rimbergturm und ein Abstecher in die Dautphetaler Ortschaft Holzhausen mit ihren Fachwerkbauten angeführt.

Auch der Zielpunkt darf nicht fehlen: Abzweig Caldern. Und es gibt eine Auflistung zu öffentlichen Verkehrsmitteln an der Strecke, falls es zu Fuß mal nicht mehr weitergeht. Eine Empfehlung zur Ausrüstung bekommt der Nutzer ebenfalls mit auf den Weg: festes Schuhwerk und Rucksackverpflegung.

Nützliche Infos für Radfahrer

Experten raten allerdings, bei der Tour mit einem Smartphone über Stock und Stein einen Ersatzakku dabei zu haben, da Akkus in Praxistests mit aktivem GPS und Display schnell der Strom ausgehen kann. Damit man nicht völlig orientierungslos ist, schlägt die App den Wanderkarten-Leporello vor, der im PublicPress Verlag erschienen ist und der den Lahn-Dill-Bergland-Pfad mit 19 Extratouren enthält.

Den Radfahrern bietet die App ebenfalls nützliche Informationen zu den Radstrecken mit Entfernung, Start und Ziel, Schwierigkeitsgrad und Landschaftsbild. Und die Tourenbeschreibung liefert ebenso viel Wissenswertes zur Strecke und über deren Eigenschaften.

Der Salzböde-Radweg wird zum Beispiel als Geheimtipp gehandelt und ist als familienfreundlich eingestuft. Das Naturpark-Quiz vermittelt zudem spielerisch Wissen zur heimischen Natur und Landschaft. An besonderen Wegepunkten meldet sich die Naturpark-App automatisch per Vibration. Dann heißt es für die Nutzer der App: Fragen lesen, die richtige Lösung auswählen und anschließend die Antwort an das Naturparkbüro senden.

von Silke Pfeifer-Sternke

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