Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Mit Nordic Walking zum Weltrekord

Weltrekord-Versuch Mit Nordic Walking zum Weltrekord

Birgit Krahl hat den Weltrekord im Dauer-Nordic-Walking geschafft. Die Läuferin war 30 Stunden und 30 Minuten auf der Strecke.

Voriger Artikel
Polo überschlägt sich mehrfach
Nächster Artikel
Trachtentänzer präsentieren eine bunte Vielfalt

Gladenbach. Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim hat die Sportlerin zu Beginn des Laufs und während der letzten Runde begleitet und kürte sie zur Weltmeisterin. Als erstes sichtbares Zeichen ihre Erfolgs überreichte ihr ein bedrucktes T-Shirt.

Nach 30 Stunden und 30 Minuten traf Birgit Krahl leicht gerührt am Ziel „Kornhaus“ in Mornshausen mit einigen Begleitern unter der Begeisterung von weit mehr als 100 Zuschauern und lautem Beifall ein.

Bei starkem Regen war sie am Samstagmittag gestartet und walkte, begleitet von Freunden und Bekannten, sowie einem Fahrzeug beziehungsweise ihrem Trainer und Ehemann Klaus-Dieter Krahl, der mit dem Fahrrad fuhr, ihre Runden. Insgesamt hat sie 26,5 Runden auf der 6,1 Kilometer langen Strecke bewältigt. Sie ist 161,65 Kilometer gewalkt.

Strapazen trotz Schmerzen überstanden

Viermal hat sie während des Laufs ihre Schuhe gewechselt sowie die Regenkleidung an- beziehungsweise ausgezogen. Froh und erleichtert, dass sie die Strecke bewältigt hat, zeigte sich Birgit Krahl sowie ihr Ehemann nach der Ankunft im Ziel.

Auch nach ersten 13,5 Stunden, also gegen 1.30 Uhr, hatte sie noch ein ordentliches Tempo drauf, sodass ihre Begleiter sich ran halten mussten, um mit ihr mitzuhalten. Carmen Pflug, die mit ihr unterwegs war, hat es ähnlich empfunden.

Hunger habe sie keinen, sagte Birgit Krahl so gegen 1.30 Uhr und sie bestätigte: „Es geht mir noch gut.“ Am Ende aber war sie erleichtert, die Strapaze, die das Walken mit sich brachte trotz Schmerzen in den Beinen gut überstanden zu haben. Überglücklich über das Erreichte zeigte sich nicht nur ihr Ehemann, sondern auch die Mutter Elfriede Scheld und ihre Schwiegermutter Else Krahl, die nachts kaum ein Auge zugemacht hatten. Die meisten ihrer Begleiter stiegen zur halben oder vollen Stunden - meistens am Wendepunkt in der Nähe des Kornhauses - in den „Wettkampf“ um den Weltrekord ein.

von Ingrid Lang

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr