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Mit Landesmitteln wird der Kanal des Kirbachs saniert

Finanzstaatssekretärin übergab Förderbescheid Mit Landesmitteln wird der Kanal des Kirbachs saniert

Die Gemeinde Lohra
erhielt einen Förderbescheid des Landes in Höhe von 138.000 Euro. Das Geld fließt in die 
Infrastruktur.

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Bürgermeister Georg Gaul erhielt von Finanzstaatssekretärin Bernadette Weyland vom Hessischen Ministerium der Finanzen die Förderzusage.

Quelle: Ingrid Lang

Altenvers. Hessens Finanzstaatssekretärin Bernadette Weyland überreichte die Förderzusage aus Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) im Neubaugebiet „Auf der Sünde“ in Altenvers an Bürgermeister Georg Gaul. Jetzt kann Lohra weiter in die kommunale Infrastruktur investieren, betonte die Staatssekretärin.

Das Land fördert die Sanierung der Bachverrohrung „Kirbach“, die aus dem Jahre 1930 stammt und auf einer gesamten Länge von zirka 630 Metern erfolgen soll mit 138.000 Euro. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 172.000 Euro. Mittlerweile weist die Bachverrohrung, die einen unterirdischen Wasserlauf ermöglicht, starke Schäden auf, da nicht nur Autos sondern auch Laster über die darüber liegende Straße fahren.

Sanierung wird fortgesetzt

Weyland betonte, dass eine sichere und moderne Infrastruktur in den Kommunen unerlässlich ist. Daher werden die Gemeinden, Städte und Landkreise bei ihren Aufgaben vor Ort tatkräftig unterstützt, denn 
dafür sei das Förderprogramm bestens geeignet. Gaul erläuterte, dass die Gemeinde Lohra damit die Umsetzung der Kanalisierung des Kirbachs fortsetzen kann. Bereits im vergangenen Jahr hat Lohra mit dem ersten Bauabschnitt und damit der Sanierung des Kanals begonnen. In einem zweiten Bauabschnitt soll die weitere Sanierung des Kanals erfolgen.

Das KIP vereint Zahlungen des Bundes sowie des Landes und einem eigenen Anteil der Kommunen. Die Kommunen können selber entscheiden, wie viel Geld sie benötigen und was sie durch das Programm finanzieren möchten.

Möglich sind zum Beispiel Investitionen in den Bau bezahlbarer Wohnungen für kinderreiche Familien und Flüchtlinge. Zudem kann der Ausbau der Ganztagsbetreuung an Schulen, Modernisierung von Krankenhäusern, Sanierung von Straßen- und Gehwegen, der Bau von Radwegen aber auch Investitionen in schnelles Internet oder Elektromobilität unterstützt werden.

von Ingrid Lang

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