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Mit Knochenschwäche enden Aktiv-Tage

Bad Endbacher Aktiv-Wochen Mit Knochenschwäche enden Aktiv-Tage

Die Veranstalter zogen ein Resumee zum Abschluss beim Vortrag zum Thema Osteoporose im Rheumazentrum. Dort stellt Dieter Haus Ideen für eine zukünftige Gestaltung und Ausweitung des nunmehr zehnjährigen Seniorenangebotes vor.

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Dieter Domke, Erster Beigeordneter der Gemeinde Bad Endbach, ehrte Initiatorin Gisela Pitzer für deren engagiertes Wirken in den vergangenen zehn Jahren und auch bei den nun zu Ende gegangenen Aktiv-Wochen 50+.

Quelle: Helga Peter

Bad Endbach. Am Samstag gingen die 10. Bad Endbacher Aktiv-Wochen 50+ mit einem vielfältigen Angebot mit nahezu 60 Veranstaltungen zu Ende. Auch der Abschlusstag gestaltete sich durchaus als ein Aktivtag, der mit einem Vortrag im Rheumazentrum Mittelhessen seinen Auftakt nahm.

Dr. Susanne Amann referierte zu dem Thema „Osteoporose“, und Physiotherapeut Sebastian Storck stellte die Übungen im Zusammenhang mit dieser Erkrankung vor und leitete die Teilnehmer an, sodass Theorie und Praxis miteinander verknüpft werden konnten.

Gemeinde arbeitet mitVereinen zusammen

Im Kur- und Bürgerhaus fand der Abschluss der Bad Endbacher Aktiv-Wochen 50+ statt, wo sowohl die Organisatoren als auch die Teilnehmer ein Resümee der Veranstaltung zogen.

Dieter Domke, Erster Beigeordneter der Gemeinde Bad Endbach, begrüßte die Senioren und stellte das „Aktiv sein im Alter“ als etwas heraus, das bedeute, Neues zu lernen, neue Kontakte zu knüpfen, kulturelle Angebote zu nutzen und sich fit zu halten. Aktiv zu bleiben im Alter, sei sehr wichtig. Das das bekannte Sprichwort bringe es auf den Punkt: „Wer raste, der roste“.

Die Gemeinde habe sich bemüht, zusammen mit den Vereinen und Organisatoren ein abwechslungsreiches und informatives Veranstaltungsprogramm zusammenzustellen. Domke dankte besonders dem Planungsteam, allen Helfern aus den Vereinen, der Hessischen Berglandklinik, der Rheumaklinik und der Lahn-Dill-Bergland-Therme und ganz besonders Gisela Pitzer, als Initiatorin der Aktiv-Wochen, für deren nunmehr zehnjähriges Wirken und überreichte einen Blumenstrauß.

Gisela Pitzer zeigte sich zufrieden mit den Veranstaltungen und erklärte, das nunmehr zehnjährige Wirken zeige seine Früchte.

Zahlreiche Angebote aus den Aktivwochen hätten sich zu festen Veranstaltungen im Jahresablauf entwickelt, dazu zähle das Aquarellmalen, der Spiele­nachmittag, das Kegeln und Boule sowie Nordic Walking, der Computerkurs, das Schwimmen, Sticken und Nähen.

Dennoch sei landläufig vielfach zu hören, dass diese Aktiv-Wochen nur für Bad Endbacher Bürger gedacht seien. Dem sei nicht so, denn diese Veranstaltungen könnten durchaus überregional wahrgenommen werden.

Dabei sollte nicht zu lange gewartet werden, um aktiv mitzuwirken, denn irgendwann könnte es zu spät sein. Organisationsmitglied Dieter Haus stellte Ideen für die zukünftige Gestaltung der Aktiv-Wochen vor, die nicht nur auf eine zweiwöchige Dauer einmal jährlich festgelegt werden sollten, sondern vielmehr durch zunächst drei Zusatzangebote im Sommer, Herbst und Winter ergänzt werden könnten. Dies alles solle dazu dienen, die Geselligkeit und auch die Dorfgemeinschaft zu verbessern. Auch könnten die Aktiv-Wochen mit Veranstaltungen der Nachbargemeinden verknüpft werden.

Es gelte, den Seniorenrat der Gemeinde Bad Endbach neu zu beleben und entsprechende Arbeitskreise zu bilden, um die Arbeit auf mehreren Schultern zu verteilen.

In Bezug auf die Mobilität der Senioren regte Dieter Haus an, einmal zu prüfen, ob nicht vielleicht der Rollator oder das Elektromobil mit einem Elektro-Fahrrad oder ganz speziell mit einem Elektro-Dreirad getauscht werden könne.

Dies sei ganz einfach einmal auszuprobieren. Zu einem erweiterten Angebot könne eine Mehrtagesreise gehören und zum Beispiel auch einmal eine Radtour lahnabwärts mit einer Rückfahrt per Bahn.

Auch gelte es auszuloten wie vereinsübergreifend agiert werden könne und nicht zuletzt regte er an, dass in den Vereinen bei entsprechender Altersstruktur ein Seniorenrat installiert werden solle, um die Bedürfnisse dieses Personenkreises zu berücksichtigen.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen und einer Videopräsentation über die Veranstaltungen der beiden vergangenen Wochen ließen die etwa 25 Personen den Abschlusstag ausklingen.

von Helga Peter

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