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Missbrauch: 45-Jähriger muss ins Gefängnis

Marburg Missbrauch: 45-Jähriger muss ins Gefängnis

Der Angeklagte in einem Missbrauchsfall muss nach einem Geständnis für drei Jahre ins Gefängnis. Seine Aussage erspart dem 13-jährigen Opfer eine Aussage vor dem Landgericht.

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Quelle: Archivbild

Marburg. Drei Jahre muss ein 45-Jähriger ins Gefängnis, weil er die Tochter seiner ehemaligen Lebensgefährtin in der gemeinsamen Wohnung im Hinterland sexuell missbraucht hat.

Der Angeklagte räumte am Montag vor dem Marburger Landgericht ein, sich zehnmal von dem Kind mit der Hand befriedigt gelassen zu haben.

Wie der Vorsitzende der Strafkammer, Richter Thomas Wolf, zu Beginn erläuterte, gab es Tage zuvor ein Gespräch der Beteiligten, in dem eine sogenannte verfahrensbeschleunigende Absprache getroffen wurde. Demnach könne im Falle eines Teilgeständnisses von zehn Taten auf die Vernehmung des heute 13-jährigen Mädchens verzichtet werden.

Deren Aussagen gegenüber der Polizei und Richtern wurden lediglich unter Ausschluss der Öffentlichkeit verlesen. Zudem wurde das Glaubwürdigkeitsgutachten in Teilen zitiert. Dieses ließ keine Zweifel an den Angaben des Opfers zu.

Das Gericht stellte für den Fall des Geständnisses mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft einen Strafrahmen von 2,5 bis 3,5 Jahren in Aussicht.

von Heiko Krause

Mehr hierzu lesen Sie am Mittwoch in der Hinterlandausgabe der OP.

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