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Messerstecher muss in Therapie

Urteil Hinterland Messerstecher muss in Therapie

In einem Verfahren wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung ordnete Amtsrichter Mirko Schulte für einen 22-Jährigen die Unterbringung in einer Therapieeinrichtung an.

Biedenkopf. Das Verfahren gegen einen ebenfalls 22-jährigen Angeklagten wurde abgetrennt und soll zu einem späteren Termin verhandelt werden.

In dem gestrigen Verfahren vor dem Biedenkopfer Amtsgericht warf Staatsanwältin Jaqueline Kämpfer dem 22-jährigen Angelburger vor, am 10. Juli 2010 gegen 1.33 Uhr einem 24-Jährigen mit einem Klappmesser zwei Schnittwunden im Gesicht zugefügt zu haben. Ein weiterer 22-Jähriger soll einen 23-Jährigen angegriffen haben.

Möglicherweise war eine noch „offene Rechnung“ Auslöser der Messerstecherei, doch Richter Schulte konnte dies auch auf Nachfrage nicht klären. Nach einem Rechtsgespräch erging zunächst der Beschluss der vorläufigen Unterbringung des 22-jährigen Messerstechers in einer Therapieeinrichtung. Richter Schulte gab dem Angeklagten zu verstehen, dass er nicht mit einer Bewährungsstrafe zu rechnen habe und stellte ihm ein Strafmaß von bis zu 18 Monaten in Aussicht.

von Helga Peter

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