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Mehr als 600 Kinder beteiligen sich an Aufführungen während der Theatertage

Jugendtheater Mehr als 600 Kinder beteiligen sich an Aufführungen während der Theatertage

Mit „federfein und kratzebein“ führte das „Theater Monteure“ gestern das letzte von drei Stücken auf. Das junge Publikum war begeistert.

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Die kleinen Theaterbesucher vergnügten sich, wenn die Schauspieler Andrea Lucas und Thomas Marey vom „Theater Monteure“ der Haut Töne entlockten.

Quelle: Ingrid Lang

Gladenbach. Mit den Veranstaltungen von Kaleidoskop zeigte sind die Vertreter der Kur- und Verkehrsgesellschaft überaus zufrieden. Bereits im September sahen sich etliche Schulklassen das Theaterstück „Vollpfosten“ an. Im Oktober folgte „Die Wanze“ und zum Abschluss für die Jüngsten „federfein und kratzebein“.

Mehr als 600 Schüler und Kindergartenkinder waren zu den insgesamt sechs Vorstellungen ins Haus des Gastes gekommen. Viel Spaß hatten die Kindergarten- und Vorschulkinder während des gestrigen Theaterstücks der „Monteure“ mit „federfein und kratzebein“.

Die beiden Schauspieler Andrea Lucas und Thomas Marey setzten das musikalische Theaterspiel gekonnt um. Die Darsteller nahmen die Kinder mit auf eine Entdeckungsreise, bei der es um das größte Sinnesorgan „die Haut“ geht. Denn die Menschen haben die schützende Haut die innen von außen trenne, während der Baum eine Rinde und das Tier ein Fell hat. Behutsam und humorvoll erkunden die Schauspieler was „unter die Haut geht“ oder was einem schon mal die Haare zu Berge stehen lässt.

Sie setzen Berührungen und Bewegungen mit Musik um, so dass dabei mal ein Streichellied oder auch mal ein Kitzeltanz entstand. „Federfein und kratzebein“ schlägt Brücken vom Fühlen zum Bewegen, vom Hören zum Berühren, vom Sehen zum Empfinden und von innen nach außen und zurück.

Sie kitzeln, streicheln, kratzen oder pieksen sich und überraschen mit verschiedenen Materialien. Da wird geklatscht, geprustet oder gepustet, aber auch mal an Bein und Arm gerieben und dabei entstehen sogar Töne und Musik, die mit ihren Empfindungen für Bewegung sorgen. Mit großer Begeisterung machten die jüngsten Kinder ab 2 Jahre beim Klatschen oder Pusten, beim Raten der Lieder oder der Bewegungen mit.

„Voll schön“ war die Aussage eines Knirpses der nach der Vorstellung von seiner Oma abgeholt wurde.

von Ingrid Lang

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