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Marcel Debus macht „mein Ding!“

Faschingsvergnügen Marcel Debus macht „mein Ding!“

Große Stars, wilde Tänze, Büttenrede: Zusammen mit rund 300 Gästen feierte der SSV Endbach-Günterod sein alljährliches Faschingsvergnügen zum Ende der fünften Jahreszeit.

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Während Überraschungsgast Marcel Debus aus Hartenrod den Lindenberg machte – und dies live!

Quelle: Benedikt Bernshausen

Bad Endbach. Er kam als Überraschungsgast, fuhr im Sonderzug nach Pankow, machte sein Ding und begeisterte die närrische Meute im Kurhaus: Udo Lindenberg alias Marcel Debus aus Hartenrod. Der sang nicht nur die Lieder des Großmeisters live, sondern imitierte dazu auch mit viel Witz dessen Gesten und Redensarten - ohne Zweifel: ein besonderer Höhepunkt.

Insgesamt hatten die Organisatoren des SSV Endbach-Günterods ein buntes Programm unter dem Motto „Ich verspreche nichts, aber das halte ich“ auf die Beine gestellt. Tatsächlich waren viele der Einladung gefolgt und hatten sich für das Faschingsvergnügen aufwendig in Schale geworfen: Sträflinge, Hippies, Kühe, Bierkrüge, Engel und Teufelchen schunkelten Arm in Arm. Durch den Abend führte Moderator Stefan Bück.

Großen Applaus ernteten für ihre teils wunderbaren, teils abenteuerlichen Tänze die Funken-Garde, die „Alten Damen“ in kurzen Dirndln und strammen Lederhosen sowie das Männerballett, das erst lange Röcke warf und später in feschen Outfits um die „Madeln auf dem Dorfplatz“ wirbelten.

Im Schwarzlicht fegten die Fußball-Frauen über das Parkett und ließen im Schutz der Finsternis die Hüllen fallen. Zwischendurch erwiesen der kostümierten Menge im Saal auch große Stars die Ehre: Cro (Christina Schepp), die einzigartige Helene Fischer und Peter Wackel (beide Yvonne Heimann), den die Partyhungrigen mit einer langen Polonaise feierten.

Schon zu Beginn ging Klaus Walbrecht in die „Bütt“ und spannte einen Bogen vom Arztbesuch über seine „Alte“ bis zur gelifteten Schwiegermutter. An der Seite hopsender Herren und talentierterer Damen, karikierten Kevin Krenn und Michaela Helling tanzend „Szenen einer Ehe“. Und bevor sich zum Abschluss noch einmal alle Akteure auf der Bühne versammelten, schmetterten Klaus und Udo als „Wilde Buben“ Stimmungslieder. Dann zündete Stefan Bück die letzte Rakete zum Ende eines verrückten Abends: Endbach, Günterod, SSV - „Helau!“

von Benedikt Bernshausen

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