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Maddin: Eleonora rollt so schön das „R“

Miss-Wahl Maddin: Eleonora rollt so schön das „R“

Komiker Maddin Schneider genoss es, von den schönsten Frauen aus Deutschland umgeben zu sein. Als Coach gab er den 23 Anwärterinnen auf die Krone auch erotisches Sprachtraining im Einzelunterricht.

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Locker sein, will gelernt sein. Maddin Schneider gab den Miss-Germany-Anwärterinnen dazu wertvolle Tipps. Dass der Comedian aus Treisbach gut bei den jungen Frauen ankam, war bei der Aufstellung zum Gruppenbild zu sehen. 

Quelle: Privatfotos

Treisbach. Nach seinem Einsatz mit den Miss-Deutschland-Anwärterinnen auf Fuerteventura berichtet der Comedian Maddin Schneider im Interview der OP über seine Arbeit.

OP: Maddin Schneider trifft auf 23 Schönheiten. Was ist das für ein Gefühl?

Maddin Schneider: Unbeschreiblich! Inmitten von so vielen süßen Zuckerschneckchen bekommt man fast einen Zuckerschock!!

OP: War das Wetter so schön wie die Frauen im Camp?

Maddin: Darauf hab ich gar nicht geachtet. Aber, stimmt: Es lag überhaupt kein Schnee!

OP: Welche der Misses ist Ihre persönliche Favoritin?

Maddin: Ehrlich gesagt, fand ich alle total goldig und nett - ich könnte mich nicht entscheiden für nur eine!

OP: Als VIP-Coach haben Sie mit den Mädchen im Camp ein Comedy-Training absolviert. Was stand auf dem „Stundenplan“?

Maddin: Lachyoga und erotisches Sprechen. Da Hessisch einen schönen Mund macht, habe ich ihnen ein paar hessische Gedichte und Wörter beigebracht. Die weiche Aussprache lockert den Unterkiefer und gibt eine geschmeidige Gesichtsmuskulatur.

OP: Sie sollen Miss Sachsen-Anhalt, Juliane Seyffert, ein erotisches Sprachtraining gegeben haben. Wie dürfen wir uns das vorstellen?

Maddin: Ja, ich habe auch Einzeltrainings gemacht. Dabei mussten die Damen ein paar Wörter nachsprechen, die besonders erotisch klingen. Zum Beispiel „Schparschel“ (Spargel) und als Steigerung „Schparschelschteschär“ (Spargelstecher)

OP: Wie viel Zeit haben Sie mit den Schönheiten verbracht – zu Unterrichtszwecken versteht sich?

Maddin: Schon ein paar Stunden. Denn ich habe aus Neugierde auch an anderen Trainingseinheiten teilgenommen. So hab ich auch beim Catwalk mitgemacht. Aber die Trainerin meinte zu mir, ich hätte meine Arme beim Gehen durch die Luft gewirbelt wie ein Schimpanse. Da muss ich wohl noch dran arbeiten!

OP: Macht das Lachtraining die Konkurrentinnen lockerer im Umgang miteinander?

Maddin: Ich denke, wenn man zusammen Spaß hat, ist das auch für das Teamgefühl ganz gut.

OP: Ist es Ihnen gelungen, den jungen Frauen etwas beizubringen, das Sie über eine mögliche Niederlage hinwegtröstet?

Maddin: Ich habe ihnen den Tipp gegeben, sich zu verlieben. Das macht nämlich eine ganz besonders schöne Ausstrahlung. Denn wie heißt es schon in dem alten Schlager von Zarah Leander: Eine Frau wird erst schön durch die Liebe! Also hab ich ihnen geraten, sich vor der Wahl auf jeden Fall noch zu verlieben. Und davon profitieren sie ja auch noch nach der Wahl . . .

OP: Wie war die Stimmung im Camp? Sind die Schönheiten auch ein wenig zickig oder haben sie jeden Spaß mitgemacht?

Maddin: Ja, sie waren zahm und weichmütig wie die Täubchen!

OP: War es Ihr erster Einsatz für die „Miss Germany Corpora­tion“; wie kam der Kontakt zustande?

Maddin: Durch den Moderator Lutz Riemenschneider aus Gladenbach, der ja auch in Marburg kein Unbekannter ist. Wir kennen uns seit dem OP-Millenium-Silvesterfest.

OP: Unter den 24 Schönheitsköniginnen-Anwärterinnen, wovon nur 23 im Camp sind, ist auch die Wommelshäuserin Eleonora Frank. Was zeichnet sie aus Ihrer Sicht besonders aus?

Maddin: Sie hat eine sehr natürlich Art und rollt so schön das „R“!

OP: Am 23. Februar wird Miss Germany 2013 im Europapark in Rust gekürt. Werden Sie als Zuschauer mitfiebern oder was machen Sie an diesem Tag?

Maddin: Nein, ich muss leider anderswo die Gesichtsmuskeln massieren. Und am 24. Februar spiele ich mein Comedyprogramm „Lach oder Stirb“ in der Marburger Stadthalle!

von Silke Pfeifer-Sternke

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