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„Macht weiter so, kämpft für den Erhalt der Natur“

Vogelschutz „Macht weiter so, kämpft für den Erhalt der Natur“

Die Feier zum 50-jährigen Bestehen des Vogelschutzvereins Holzhausen begünstigte strahlendes Frühsommerwetter. Zahlreiche Gäste fanden sich an der Hünsteinhütte ein.

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Das Foto zeigt (von links) Hans Steidl, Harald Kufner, Klaus Gillmann, Manfred Debus, Otto Lixfeld, Ernst Ludwig Meier und Lothar Bastian, die vom Vorsitzenden Marc Sänger geehrt wurden.

Quelle: Heribert Theis

Holzhausen. Der neue Vorsitzende Marc Sänger, sprach dem Verein in seiner Eröffnungsrede eine wichtige Rolle für den Vogel- und Naturschutz im heimischen Raum zu. Man werde die Arbeit auch zukünftig in diesem Sinne fortführen, wobei es auch um die Windkraftanlagen auf dem Hilsberg gehe.

Grußworte kamen vom derzeitigen Sprecher der sechs Dautphetaler Naturschutzvereine, Lothar Krämer, sowie vom Vorsitzenden der Bürgerinitiative Holzhausen, Reinhold Leinweber. Beide Redner würdigten das Wirken der Vogelschutzgruppe als wichtigen Teil des Naturschutzes.

Festansprache von Lixfeld

Die Festansprache hielt der langjährige Vorsitzende Otto Lixfeld. Dieser zog in seiner Rede ein Resümee über die Entstehung und die Geschichte des Vereins. Er sei die älteste Gruppierung seiner Art im Landkreis. Aus der Initiative mehrerer Holzhäuser Jugendlicher, die sich hartnäckig für den Natur- und Vogelschutz einsetzten, sei er entstanden.

In seiner Ansprache machte Lixfeld Platz für eine Anekdote aus den Anfängen, die vom Ersten Schriftführer, Ernst Ludwig Meier, vorgetragen wurde. Meier berichtete, dass man im Jahre 1964 den Bauantrag für eine Vereinshütte am „Borgesbühl“ stellte. Die Genehmigung sei für heutige Verhältnisse recht unbürokratisch erteilt worden. So habe Ludwig Schmidt, Bürgermeister der damals selbstständigen Gemeinde Holzhausen, die Genehmigung mit den Worten: „Ihr Jonge, wann ihr naut Ordentliches baut, kumm ich mirrem Bulldog unn reisse alles werre obb“, erteilt. Das sollte heißen: Jungs, baut die Hütte, aber wenn sie nicht ordentlich ist, reiße ich sie mit meinem Traktor wieder ab. Die Hütte wurde also gebaut, existiert aber schon lange nicht mehr.

Ausstellung mit Bildern gefährdeter Vögel

Lixfeld schloss seine Rede mit den Worten: „Macht weiter so, kämpft für den Erhalt der Natur und der Vogelwelt, denn für sie haben wir eine große Verantwortung“.

In der Hünsteinhütte hatten die Veranstalter eine Ausstellung mit Bildern der Vögel der Jahre 2009 bis 2015 sowie Vogelarten die durch Windräder besonderes gefährdet sind, wie Schwarzstorch, Uhu und Rotmilan, aufgebaut.

Auch eine Tafel mit Erläuterungen zur Vereinsgeschichte war zu sehen.

von Heribert Theis

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