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Lok-Doktor hat jede Menge "Patienten"

Eisenbahnbörse Lok-Doktor hat jede Menge "Patienten"

Das Haus des Gastes wird am Sonntag wieder zum Tummelplatz von Modellbahnfreunden, Bastlern, Sammlern und Tüftlern. Bis zu 1000 Besucher werden zur großen Börseerwartet.

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Neben Bastlern, Sammler und Tüftlern kommen auch die jungen Besucher der Börse auf ihre Kosten.Foto: Silke Pfeifer-Sternke

Gladenbach. Die Modellbaufreunde Rachelshausen richten zum 21. Mal eine Modelleisenbahn- und Autotauschbörse aus. Sie ist von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Wie Bernd Müller vom Veranstalterteam berichtet, werden etwa 30 Anbieter an mehr als 100 Tischen fast alles zum Tausch oder Kauf anbieten, was der Markt für dieses Hobby zu bieten hat.

Ein solches vielfältiges Angebot könnten Fachhändler alleine aus räumlichen Gründen nicht bereithalten

Wie in jedem Jahr erwarten die Veranstalter eine Reihe von Anbietern, die bei der Gladenbacher Börse bisher noch nicht zu Gast waren. Nicht zuletzt deshalb sei es möglich, dem Publikum ein ständig wechselndes Sortiment zu bieten, erklärt Müller.

Er erwartet, dass in der Vorweihnachtszeit Modelleisenbahnen im Mittelpunkt des Interesses stehen werden. Das gelte nicht nur für Kinder. Auch mancher erwachsene „Lokführer“ krame in dieser Zeit seine Anlage wieder hervor, weiß der Modellbauexperte aus Erfahrung.

Jetzt gelte es, die bestehenden Anlagen zu ergänzen oder einen neuen Zug auf die Gleise zu stellen. „Die Börse bietet wieder ideale Möglichkeiten, um sich mit gebrauchten Schienen, Lokomotiven, Waggons und anderem Zubehör einzudecken“, sagt Müller und weist darauf hin, dass am Sonntag auch neue Ware angeboten wird. Er ist sich sicher, dass so manche Raritäten die Augen des Publikums zum Leuchten bringen werden.

Auf der Börse sollen nicht nur Eisenbahnfreaks zum Zug kommen.

Eine große Anzahl an Miniaturautos werde angeboten, kündigt Müller an. So kann manche Sammlung um ein weiteres Schmuckstück erweitert werden.

Die Modellbaufreunde haben ein attraktives Rahmenprogramm auf die Beine gestellt: Eine LGB-Großbahn - Größe fünf Zoll - soll im großen Saal ihre Runden drehen.

Auch diesmal besteht die Gelegenheit, die Dienste eines Lok-Reparateurs in Anspruch zu nehmen. „Hans-Jürgen Staubitz ist in der Lage, die Reparatur von Loks vor Ort vorzunehmen, sofern der Schaden nicht zu groß ist“, kündigt Müller an.

Und er berichtet, dass viele Besucher speziell wegen des Lok-Doktors zur Börse ins Haus des Gastes kommen, um ihm ihre „Patienten“

Darüber hinaus können vereinseigene Anlagen bestaunt werden. „Alle Modellanlagen sind ständig in Betrieb“, versichert Müller. Die Gäste kommen nicht nur zum Tauschen und Kaufen: Erfahrungsgemäß wird die Zusammenkunft der Gleichgesinnten zu fachkundigen Gesprächen genutzt. In der Regel kommen mehr als 1000 Besucher zu der inzwischen traditionellen Börse.

von Hartmut Berge

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