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Lohras Feuerwehren sind in Damm im Dauereinsatz

Wohnungsbrand Lohras Feuerwehren sind in Damm im Dauereinsatz

Die Aufräumarbeiten nach dem Wohnhausbrand dauerten noch bis gestern Abend an.

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Beobachtet von einigen Kameraden entfernten gestern Feuerwehrleute glimmende Dämmplatten aus dem Dachgeschoss des abgebrannten Hauses, um so ein Wiederaufflackern des Feuers zu verhindern.

Quelle: Gianfranco Fain

Damm. Die Feuerwehren der Gemeinde Lohra hatten auch gestern noch mit den Folgen des Brandes, der in der Nacht zum Sonntag ein Wohnhaus im Ortsteil Damm zerstörte (die OP berichtete), zu kämpfen. Bis zum Abend lösten sich die Einsatzkräfte der Ortswehren ab, um Brandwache zu halten und die Gefahr eines Wiederaufflackern des Feuers zu verhindern, berichtet  Gemeindebrandinspektor Markus Wißmann.

 

Dazu mussten Dämmplatten, die im Dachgeschoss verbaut waren, von den Feuerwehrleuten mit Kettensägen herausgeschnitten und im Korb eines Kranes abtransportiert werden. Am Boden löschten Feuerwehrleute die Platten endgültig. Nach dem Entfernen der Platten wollten die Feuerwehrleute noch gestern Abend mit einer Wärmebildkamera nach Glutnestern suchen. Bereits während der Nacht zum Montag mussten die Wehren alle anderthalb Stunden das Dachgeschoss wieder einschäumen, um eine Neuentstehung des Feuers zu unterbinden.
Einen rührenden Moment erlebten die freiwilligen Helfer, als sie 17 Stunden nach der Alarmierung den vermissten Hund lebend im Untergeschoss des Hauses fanden.

Geschätzte 200 000 Euro Schaden

Das Feuer in dem Fachwerk-Bauernhauses, das in der Salzbödestraße gegenüber der Kirche steht, brach in der Nacht zu Sonntag gegen 3 Uhr aus. Bei dem Feuer wurde niemand verletzt, die Bewohner des Hauses sind Dank der Hilfsbereitschaft der Ortsbewohner in einem Haus untergebracht und mit Sachspenden versorgt worden.
Der Schaden beträgt laut Polizeisprecher Willi Schwarz geschätzte 200 000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache werden auch die nächsten Tage andauern.

von Gianfranco Fain

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