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Lohraer Wehr erhält eine Wärmebildkamera

Lebensretterausstattung Lohraer Wehr erhält eine Wärmebildkamera

Ehrungen, Beförderungen und eine Satzungsänderung standen bei der Gesamtmitglieder-Versammmlung der Lohraer Feuerwehren an.

Lohra. Die Umsetzung des Bedarfs- und Entwicklungsplans, die Einführung des Digitalfunks und der Beschluss der Zusammenarbeit der Wehren Lohra, Nanz-Willershausen und Damm am neuen Feuerwehrstützpunkt in Lohra, sowie die Zusammenarbeit der Wehren von Rodenhausen und Seelbach seien Schwerpunkte im vergangenen Jahr gewesen, sagte Gemeindebrandinspektor Markus Wißmann während der Jahreshauptversammlung aller Wehren im Lohraer Bürgerhaus.

Derzeit sind in 10 Einsatzabteilungen 182 Feuerwehrleute und in 2 Jugendfeuerwehren 33 Mitglieder aktiv. In der Flächengemeinde Lohra mit viel Wald seien die Tanklöschfahrzeuge unverzichtbarer Bestandteil der Wehr und mit 71 Atemschutzgeräteträgern in der Großgemeinde sei man gut aufgestellt, so Wißmann. Bei 25 Alarmierungen sind mehr als 400 Einsatzkräfte gut 800 Stunden im Einsatz gewesen, ergänzte er.

Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Patrick Schuhmacher stellte die Satzungsänderungen für die Einsatzabteilungen vor. Er sprach von der künftigen Zusammenarbeit der Ortsteilwehren, die Möglichkeit der Einrichtung von Kindergruppen, die Erhöhung der Altersgrenze für Einsatzkräfte auf 65 Jahre, dass die Frauensprecherin künftig nur noch von den Frauen gewählt wird und der Sprecher der Alters- und Ehrenabteilung von den Mitgliedern der Abteilungen. Die Ernennung der Fachdienstleiter soll zukünftig auf Vorschlag des Gemeindebrandinspektors durch den Gemeindevorstand erfolgen und die Anzahl der Beisitzer im Feuerwehrausschuss soll um eine auf 2 reduziert werden.

Jugendfeuerwehrwart Oliver Thomas kritisierte, dass die 33 Kinder in den Jugendabteilungen schlecht ausgestattet seien, sogar an der absoluten Grundausstattung Mangel herrsche. Ein Zeltlager und der Besuch des Marburger Aktionstags sind im Sommerhalbjahr geplant.

Bürgermeister Georg Gaul versprach, Geld für die Ausstattung der Jugend zur Verfügung zu stellen so wie im vergangenen Jahr 7000 Euro für Kleidung und 100.000 Euro für Geräte und für Fortbildungen der Einsatzkräfte investiert wurden. Im Haushalt 2014 sind 11000 Euro für den Kauf einer Wärmebildkamera vorgesehen, sagte Gaul. Er begrüßte die Zusammenarbeit der Wehren, die dadurch effektiver und schlagkräftiger würden. Die Feuerwehrvereine blieben selbstständig, betonte der Bürgermeister. Er wisse wie wichtig diese Vereine für das gesellschaftliche Leben in den kleinen Ortsteilen seien.

von Anita Ruprecht

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