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Mit viel Übung zum richtigen Ballgefühl

Tennisfreunde Lohra Mit viel Übung zum richtigen Ballgefühl

Ein buntes und abwechslungsreiches Programm boten die Tennisfreunde Lohra den insgesamt 
29 Teilnehmern während eines fünftägigen Tennis-Camps.

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In Übungen mit Schläger und Ball führten Helge Müller und Josefine Stingl die Kinder ans Tennisspielen heran.

Quelle: Ingrid Lang

Lohra. Wie lasse ich den Tennisball auf dem Schläger kreisen? Wie führe ich einen guten Aufschlag aus? Entscheidend dabei ist die richtige Haltung der Hand. Das erfuhren die Teilnehmer am Tennis-Camp der Tennisfreunde Lohra. In mehreren Schritten wurden die Kinder und Jugendlichen an das Rückschlagspiel herangeführt. Da wurde beispielsweise geübt, den Filzball mithilfe eines Pylons zu fangen.

Zu Beginn des fünftägigen Lagers erhielten die Teilnehmer im Alter von 4 bis etwa 15 Jahren ein T-Shirt mit dem Aufdruck des Vereins und der Jahreszahl. Mit dem Aufwärmen und Spielen wurde täglich um 9.30 Uhr das bunte Treiben auf dem Tennisplatz eröffnet. In fünf Gruppen eingeteilt, wurde den Kindern von sechs Betreuern im Dauereinsatz das Tennisspielen vermittelt. Sie zeigten, wie man einen Schläger richtig hält, erklärten wie ein Aufschlag funktioniert und beobachteten die größeren Kinder beim Tennisspielen.

Josefine Stingl, die zum ersten Mal als Betreuerin am Tennis-Camp mitwirkte, sagte: „Es ist wichtig, dass die Kinder das richtige Ballgefühl kennenlernen.“ Dabei sei auch die richtige Handhabung mit dem Tennisschläger gefragt. Die Jugendliche spielt schon seit vielen Jahren Tennis.

Lachern folgen Liegestützer

Die Gruppe führte nicht nur Übungen mit dem Tennisball aus, sondern auch an einer Bodenleiter aus, wo die Kinder auf einem Bein oder mit geschlossenen Füßen zwischen die einzelnen Sprossen hüpfen mussten. Für manche war es gar nicht so einfach, dabei das Gleichgewicht zu halten, so dass sie die Übung wiederholen mussten. Immer wieder folgten Übungen zwischen den neun Feldern der Bodenleiter: vorwärts, rückwärts oder mit einer Drehung. Wer es nicht schaffte, meistens vor lauter Lachen, dem verordnete Müller einige Liegestütze. Während dessen kämpften die Spieler auf dem kleinen und großen Feld im Tennis-Einzel aber auch im Doppel gegeneinander.

Mit dem Tennis-Camp möchten die Tennisfreunde den Kindern in den Ferien eine sinnvolle Beschäftigung bieten und sie gleichzeitig für den Tennissport und das Vereinsleben begeistern. Die Jüngsten in der Gruppe die von Helge Müller und Josefine Stingl betreut wurden, hatten viel Spaß bei den Übungen, bei denen es manchmal hart aber herzlich zuging. Und die Kinder waren sich einig: Es hat richtig Spaß gemacht und sie wollen im nächsten Jahr wiederkommen.

Verein erhält neue Anmeldungen

Die ganze Woche über bestand für die Kinder die Möglichkeit, sich nicht nur im Tennis zu üben, sondern sich auch auf der Hüpfburg auszutoben. Zudem konnten sie Fußball oder andere Bewegungsspiele spielen. Gleich am ersten Tag fuhren die Teilnehmer um die Mittagszeit in die Grube Fortuna nach Solms-Oberbiel und erlebten eine Zeitreise ins Erdmittelalter der Bergleute in der Eisenerzbergwelt.

Am Mittwoch führte eine Tagesfahrt in den Freizeitpark Taunus-Wunderland. Der Dienstag und der Donnerstag waren wieder dem gelben Filzball gewidmet. Am Freitag ging es dann in die Eisdiele, bevor am späten Nachmittag die Zelte zum Übernachten aufgebaut wurden. Zum Abschluss luden die Tennisfreunde die Eltern, Großeltern und Geschwister zur gemeinsamen Grillfeier auf das Tennisgelände ein. Für Begeisterung sorgte ein Zauberer mit seinem Lehrling.
Auch in diesem Jahr sorgten die Eltern mit Tortellini, Spaghetti und Pizza an den drei ­Tagen für das Mittagessen. Nachmittags verwöhnte Thea Baum die Kinder mit Melone.

Mit einem gemeinsamen Frühstück nach dem Übernachten in den Zelten ging das Tennis-Camp zu Ende. Während des Camps nahm Vorsitzender Müller vier ­Neuanmeldungen für den 120 Mitglieder starken Verein 
entgegen.

von Ingrid Lang

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