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Aus der Probe zur festen Stelle

Pfarrer in Kirchvers Aus der Probe zur festen Stelle

Mit einem Gottesdienst wurde der seit Ende 2014 in Kirchvers amtierende Pfarrer auf Probe nun ­offiziell und unbefristet 
in sein Amt eingeführt.

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Pfarrer Jonathan Schwarz (von links), Pfarrer Christian Hölscher, Dekan Burkhard zur Nieden und Pfarrer Jens Heyden.

Quelle: Ingrid Lang

Kirchvers. Christian Hölscher ist nun zuständig für die „Pfarrgemeinde III Lohra“ mit Sitz in Kirchvers. Während des Orgelvorspiels zogen die Pfarrer mit Dekan Burkhard zur Nieden in die bis auf den letzten Platz voll besetzte Kirche ein. Auch vor dem Gotteshaus hatte zahlreiche Besucher bei strahlendem Sonnenschein auf den bereitge­stellten Bänken Platz gefunden.

Burkhard zur Nieden ging auf die biblische Geschichte vom Menschenfischer ein und zog einen Vergleich zu Pfarrer Hölscher. Anschließend führte der Dekan Hölscher in das Amt als Pfarrer ein.

Hölscher berichtete von den 16 jungen Theologen, die in Hofgeismar auf die Bekanntgabe ihrer Stelle durch die Prälatin warteten. Kirchvers klinge auf jeden Fall fromm und liegt noch in Nordhessen weiß mittlerweile der Südhesse. Zweimal habe er sich auf den Weg nach Kirchvers gemacht und festgestellt, dass es „hier sehr ruhig ist“. Mittlerweile weiß Hölscher auch, was das schöne Nordhessen von Südhessen unterscheidet und erinnerte sich an die Anekdote mit dem „Perner“, ­also dem Platt-Ausdruck für Pfarrer, ­wobei er selbst zunächst „Penner“ verstanden hatte.

Gaul: Politik und Kirche brauchen gemeinsamen Nenner

Für eine Überraschung sorgten am Ende des Gottesdienstes die Erzieherinnen des Kindergartens, die mit dem Lied ­„Leben aus der Quelle des ­Lebens“ die Besucher begeisterten. Anschließen gab‘s im Dorfgemeinschaftshaus einen Empfang mit Kaffee und einem riesigen Kuchenbuffet. Mitgestaltet wurde die Feier von Posaunenbläsern um Michael Ganz.

Bürgermeister Georg Gaul ­betonte, dass Politik und Kirche einen gemeinsamen Nenner bräuchten, denn es gehe immer um das Wohl der Mitmenschen. Ortsvorsteher Bernd Willershausen betonte, dass sich der ganze Ortsbeirat freue, dass Hölscher weiterhin als Pfarrer hier wirke und sagte: „Sie begegnen den Menschen mit sehr viel Empathie“. Hölscher liegt besonders der persönliche Kontakt zu den Menschen am Herzen. Er möchte sie in persönlichen ­Begegnungen und Gesprächen begleiten und erreichen, dass Kirche und ihre Botschaft wieder attraktiver für Menschen ­aller Generationen wird.

Christian Hölscher wurde 1983 in Frankfurt geboren und wuchs in Maintal, einem Vorort von Frankfurt, auf. Nach seinem Abitur in Frankfurt absolvierte er seinen Zivildienst in einem Kindergarten und begann dann mit dem Studium der Theologie in Frankfurt und Mainz. Zu seinen Hobbys zählt das Tennisspielen, mit seiner Lebensgefährtin geht er gerne Windsurfen und schaut sich Fußballspiele an.

von Ingrid Lang

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