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für Grünflächen gesucht

Ortsbeirat Lohra Konzept 
für Grünflächen gesucht

In seiner jüngsten Sitzung beriet der Ortsbeirat Lohras über die Ehrenamtspauschale sowie verwahrloste Grünanlagen.

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In der Nähe des Busbahnhofs soll nach dem Willen des Lohraer Ortsbeirats ein Mehrgenerationenplatz entstehen.

Quelle: Anita Ruprecht

Lohra. Als Anerkennung für ­ehrenamtliches Engagement gewährt das Landratsamt jedem Ort im Kreis einen Sockelbetrag von 250 Euro und zusätzlich 54 Cent pro Einwohner. Das ergibt für Lohra etwa 1500 Euro.

Ehrenamtlich tätige Personen aus Lohra sollen während eines gemütlichen Nachmittags bei Kaffee und Kuchen ein kleines Geschenk erhalten, beschlossen Ortsvorsteherin Elfriede Köhler und ihre Ortsbeiratskollegen während ihrer jüngsten Sitzung.

Ein weniger schönes Thema: Die vielen öffentlichen Grünanlagen in der Berliner Straße­ seien ein Problem, weil sich niemand für die Pflege verantwortlich fühle, sagte Köhler. Der Ortsbeirat möchte eine Ortsbegehung machen und dabei die Anlieger fragen, wie sie sich die Zukunft der Anlagen vorstellen. Im Zuge der interkommunalen Zusammenarbeit hat die Nachbargemeinde Fronhausen einen Landschaftsplaner eingestellt. Dieser könne sich die Anlagen angucken und Gestaltungsvorschläge machen, schlug Bürgermeister Georg Gaul (parteilos) vor.

Ortsvorsteherin informiert über Asylsuchende

An der ehemaligen Bahntrasse, südöstlich der Busbegegnungshaltestelle, soll nach dem Willen des Ortsbeirats ein Mehrgenerationenspielplatz mit Bolzplatz entstehen. Die Gemeinde stellt derzeit einen Bebauungsplan dafür auf und wird ihn in nächster Zeit in die Gemeindevertretung zur Genehmigung einbringen. Ortsbeiratsmitglied Peter Thiel hat Natursteine ausgesucht und wird sie dem Gemeindevorstand vorstellen. Die Natursteine sollen mit Hinweisschildern versehen und auf die neuen Rasengräberfelder auf dem Friedhof in Lohra aufgestellt werden.

In der ehemaligen Lohraer Molkerei wohnen derzeit wieder 17 Asylsuchende, informierte Köhler ihre Ortsbeiratskollegen. Weiter stellte die Ortsvorsteherin Ikek (integriertes kommunales Entwicklungskonzept) vor. Das neue Konzept für Dorferneuerung sei nicht mehr, wie in der Vergangenheit, ortsteilbezogen, sondern auf die gesamte Großgemeinde ausgelegt.

von Anita Ruprecht

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