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Anerkennung für praktizierte Inklusion

Grundschulteam in Lohra Anerkennung für praktizierte Inklusion

„Inklusion kann gelingen“. Für Anna Schmidt ist das nicht nur eine schöne Idee, für die Mutter des achtjährigen Jannis ist es Realität.

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Freuen sich über die Auszeichnung des „Deutschen Down-Syndrom-Infocenter“ (von links): Dunja Oestreich, Maja Sohn, Jannis Schmidt, Christoph Balser und Schulleiter Markus Hemberger.

Quelle: privat

Lohra. Der Grundschüler Jannis Schmidt steigt morgens in Altenvers in den Bus, fährt mit den anderen Kindern zur Grundschule nach Lohra, wo ihn seine Schulbegleiterin erwartet. Sie ist dazu da, um Jannis den ganzen Tag über zu unterstützen.

Neben dem gemeinsamen Unterricht mit seinen Mitschülern in der zweiten Klasse bekommt Jannis von einer Förderschullehrerin einen an sein Lerntempo und Wissensstand angepassten Unterricht. Damit dies alles zum Wohle der Kinder funktioniert, arbeiten in Lohra alle zusammen. Eltern, Lehrer, Betreuer und Schulleiter kommunizieren regelmäßig.

Zur Anerkennung dafür, dass sich die Beteiligten an der Schule alle Mühe geben, Jannis Schmidt zu fördern, verlieh ihnen das Deutsche Down-Syndrom-Infocenter am Welt-Down-Syndrom-Tag eine Urkunde und überreichte ein symbolisches Geschenk.

Die Vereinten Nationen riefen am 10. November 2011 den 21. März zum offiziellen Welt-Down-Syndrom-Tag aus.

von Gianfranco Fain

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