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Debatte um Mauer und Deponie

Ortsbeirat Rollshausen Debatte um Mauer und Deponie

Eine marode Stützmauer und die Nutzungsweise einer Erdaushubdeponie standen während der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats in Rollshausen im Mittelpunkt.

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Die Bürgervertretung in Rollshausen hat es einiges zu besprechen.

Quelle: Silke Pfeifer-Sternke

Rollshausen. Der Ortsbeirat­ wünscht sich die Sanierung der Stützmauer in der Herborner Straße. Nach Ansicht des Gremiums ist die Mauer nicht mehr verkehrssicher. Zwar wurde sie im Jahr 1960 auf einem gemeindlichen Grundstück errichtet, liegt aber an der Kreisstraße und ist somit Eigentum des Landkreises. Daher wünscht der Ortsbeirat, dass die Kreisverwaltung die Mauer sanieren lässt.

Überdies möchte der Ortsbeirat am Eingang des Lachtewegs ein Schild „Anlieger frei“, denn diese Straße stoße auf die gefährliche Kreuzung zum Bellweg und werde oft von Ortsfremden genutzt, die navigationsgesteuert fahren.

Für die Erdaushubdeponie oberhalb der Herborner Straße gibt es für den Teil, den die ­Gebrüder Michel betreiben, seit Mai eine Betriebserlaubnis des Kreises. Die Auflagen, die der Ortsbeirat für den Betrieb vorschlug, wurden von der Gemeindevertretung weitgehend bestätigt. Doch seien die Gebote des Ortsbeirats nicht vollständig in das Vertragswerk übernommen worden, kritisierte Ortsvorsteher Helmut Michel. Martin Hardt drängt darauf, dass nach Ablauf der Genehmigung Ende 2022, die Betriebserlaubnis nicht verlängert und das Gelände renaturiert wird.

Der Ortsbeirat plant eine Feier zur Übergabe der Ehrenamtspauschale an verdiente Rollshäuser Mitbürger.

von Anita Ruprecht

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