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Das hundertste Mitglied ist das Ziel

Verschönerungsverein Weipoltshausen Das hundertste Mitglied ist das Ziel

Das Wellental ist durchschritten, und nach einem halben Jahrhundert des Bestehens widmet sich der Verschönerungsverein Weipoltshausen alten und neuen Aufgaben sowie weiteren Zielen.

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Die Gründungsmitglieder mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Stefan Gessner (von links), Heinz Weber, Elfriede Ganz, Erika Gessner, Reinhold Klein und dem Vorsitzenden Thorsten Fink.

Quelle: privat

Weipoltshausen. Vor vier Jahren stand der Verschönerungsverein Weipoltshausen fast schon vor dem Aus. Kontinuierlich sank die Mitgliederzahl und mit nur noch rund 40 Getreuen, drohte der Verein hoffnungslos zu überaltern. Doch nun feierten rund 65 Vereinsangehörige in der Hanich-Hütte das 50-jährige Bestehen des Vereins.

In den vier Jahren hat sich nicht nur ein neuer Vorstand zusammengefunden, auch die Zahl der Mitglieder nahm wieder stark zu und verjüngte sich im Durchschnitt. Dem Verein gehören nun 97 Weipoltshäuser an, berichtet Vorsitzender Thorsten Fink, und statt der 70 Jahre in den früheren Jahren, komme man nun auf einen Altersdurchschnitt von unter 50.

Gut für den Verein, deren Mitglieder sich im Ort um das Erscheinungsbild kümmern und auch die fast 400 Obstbäume auf den Streuobstwiesen rund um das Dorf betreuen. Zudem hat der Verein eine neue Aufgabe, die den neuen Aufbruch in den vergangenen Jahren symbolisiert. Seit der Übernahme der Hanich-Hütte von der Vereinsgemeinschaft, erhielt das Häuschen einen neuen Vorbau, damit die Pilger auf dem Elisabeth-Pfad auf einer Bank im Trockenen ruhen können.

Es geht wieder aufwärts

Zudem renovierten die Mitglieder das Innere der Hütte. Eine neue Theke ist installiert und wird von einer neuen Lichtanlage in Szene gesetzt. Was noch fehlt sind laut Fink ein Wasseranschluss sowie Toiletten, damit die des nahen Sportheimes nicht mehr genutzt werden müssen.

Es geht also wieder aufwärts mit dem Verein, was auch die Redner, unter anderem Bürgermeister Georg Gaul, während der Feierstunde würdigten. Diese lockerten der Posaunenchor der Kirche und die „Beetschwestern“ des Vereins mit einem überraschenden Liedvortrag auf. Zudem ehrte der Vorstand verdiente Mitglieder.

Die nächste Veranstaltung im Zusammenhang mit dem Verschönerungsverein ist am 22. Juli das Brunnenfest, wenn ein Gedenkstein für den langjährigen Vereinsvorsitzenden Helmut Fink enthüllt wird. Thorsten Fink übernahm das Amt von seinem Vater, der dem Verschönerungsverein 43 der 50 Jahre vorstand und viele Impulse für das Dorf gegeben hat.

Wie sein Vater setzt Thorsten Fink eine neue Marke für den Verein. Bei den derzeitigen 97 Mitgliedern soll es nämlich nicht bleiben. „Die Hundert ist unser Ziel“, erklärt Fink.

von Gianfranco Fain

Weitere fleißige Helfer des Vereins wurden geehrt (von links): Erwin Ganz, Walter Wack, Martha Röske, Reinhold Klein. Privatfoto
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