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Leidenschaft zahlt sich aus

Kooperation Leidenschaft zahlt sich aus

Die Kooperation zwischen der Europaschule und "StudiumPlus" der Technischen Hochschule Mittelhessen ist besiegelt. Am Donnerstagnachmittag wurde der Vertragunterzeichnet.

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Schulleiter Michael Prötzel (links) und Professor Gerd Manthei unterzeichneten am Donnerstagnachmittag den Kooperationsvertrag im Beisein von Rainer Obst, Oberstufenleiter (hinten von links), Jörg Rinke, Beauftragter für Berufsorientierung, Burkhard Schuldt vom Staatlichen Schulamt und Stefanie Kruppa, wissenschaftliche Mitarbeiterin.

Quelle: Silke Pfeifer-Sternke

Biedenkopf . „Die Technische Hochschule Mittelhessen hat nun auch den südlichen Zipfel des Hinterlandes erreicht“, freute sich Professor Gerd Manthei, Leiter des Biedenkopfer Campus‘. Die Kooperation solle gelebt werden und nicht nur auf einem Stück Papier existieren. Im Vertrag ist unter anderem geregelt, dass „StudiumPlus“ an schulischen Veranstaltungen zur Berufsorientierung teilnimmt, sich an Bildungsmessen beteiligt und Schülern die Möglichkeit bietet, hinter die Kulissen zu schauen.

„Wir sind sehr praxisorientiert, die Gruppen sind sehr klein, die Vorlesungen demnach exklusiv“, bestätigte Stefanie Kruppa, wissenschaftliche Mitarbeiterin. Außer der Theorie werden auch Voraussetzungen wie soziale Kompetenz und kommunikative Fähigkeiten vermittelt. Auch werden die Studierenden fit gemacht im technischen und geschäftlichen Englisch. Und „sie entwickeln Persönlichkeit“, sagte Kruppa.

Die Schüler der Europaschule haben künftig die Möglichkeit, während der Oster- oder Herbstferien in ein Duales Studium hineinzuschnuppern. Dabei können sie andere Studierende und Personalverantwortliche kennenlernen.

Angebot wurde von Partnerschulen gut angenommen

„Im vergangenen Jahr wurde das Angebot bei den Partnerschulen sehr gut angenommen - es ist kostenfrei“, ergänzte Kruppa. Die Schüler könnten mit ihrer Leidenschaft für den Beruf punkten und Unternehmen von sich überzeugen. Bei Personalchefs stünden vor allem diejenigen hoch im Kurs, die auch mal eine extra Meile laufen, erklärte Kruppa.

Die Studienvorleistungen, die Schüler während des „Schnupperstudiums“ erlangen, werden an den Universitäten anerkannt und dienen demnach nicht nur als ein persönlicher Interessennachweis. „Wenn andere Semesterferien haben, führen die „StudiumPlus“-Studenten Projekte in den Unternehmen durch“, sagte Kruppa. In der Praxisphase werden die Studierenden von den Professoren der Technischen Hochschule Mittelhessen unterstützt. Dafür, dass sie ein Gehalt beziehen, verpflichten sich die Studenten dazu, nach dem Studium im Unternehmen zu arbeiten. Auf eine „StudiumPlus“-Stelle kommen im Schnitt 30 Bewerber. Es komme aber auch vor, dass sich auf zwei Stellen bei einem namhaften Unternehmen 120 junge Menschen bewerben, erklärte die wissenschaftliche Mitarbeiterin.

Lob für Kooperation

„Holen Sie uns ins Boot, wenn wir Sie unterstützen können“, ermutigte Professor Manthei Schulleiter Michael Prötzel zur Zusammenarbeit.

Auch das Staatliche Schulamt begrüßt die Kooperation der Technischen Hochschule mit der Europaschule. „Daraus kann sich durchaus auch eine Motivation fürs schulische Lernen ergeben“, sagte Burkhardt Schuldt. Ein schöner Nebeneffekt könnte eine Verbesserung der Noten sein, ergänzte er.

Außer dem Hauptstandort Wetzlar gibt es die Außenstellen Biedenkopf, Frankenberg, Bad Hersfeld und Bad Wildungen. Beim Dualen Studium sind die Studierenden bei Unternehmen angestellt.

von Silke Pfeifer-Sternke

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