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Leicht erhöhte PCB-Werte im Blut festgestellt

Blutuntersuchungen Leicht erhöhte PCB-Werte im Blut festgestellt

Die Ergebnisse der Blutuntersuchungen von 260 Schulnutzern liegen vor. Demnach weisen 30 Menschen leicht erhöhte Werte des Schadstoffes PCB (Polychlorierte Biphenyle) auf. Unterdessen wurden an drei weiteren Grundschulen des Hinterlandes leicht erhöhte PCB-Werte festgestellt.

Breidenbach. Wie einer Pressemitteilung des Landratsamtes zu entnehmen ist, ergaben die Blutuntersuchungen von 260 Schülern, Lehrern und Mitarbeitern der Mittelpunkt- und Grundschule in Breidenbach nach dem Fund von Polychlorierten Biphenylen (PCB) in der Raumluft, dass eine akute Gesundheitsgefährdung durch PCB auszuschließen ist. Dies stellten Experten vom Institut für Arbeits- und Sozialmedizin des Universitätsklinikums Aachen fest, wo die Proben untersucht wurden. Demnach wiesen zwar 30 der 260 Blutproben leicht erhöhte PCB-Werte auf, aufgrund dessen langfristige gesundheitliche Folgen aber kaum zu erwarten seien, erklärt der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Marian Zachow.

An den Schulen wurden vor Beginn von Bauarbeiten erhöhte PCB-Konzentrationen festgestellt. Die Schulen werden saniert, die Bluttests erfolgten auf freiwilliger Basis. Eine Untersuchung von mehr als 70 Gebäuden an 62 Schulstandorten sowie der Verwaltungsgebäude des Kreises auf PCB läuft. Bisher wurden an drei Schulstandorten „in einzelnen Räumen leicht erhöhte PCB-Werte festgestellt“, heißt es in der Pressemitteilung von Dr. Markus Morr. In den Grundschulen in Gönnern, Lixfeld und Wolzhausen wurden 300 bis 800 Nanogramm PCB pro Kubikmeter Luft nachgewiesen. Der vom Land Hessen festgelegte Schwellenwert für sofortiges Handeln liege bei 3000 Nanogramm PCB pro Kubikmeter Luft.

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