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Land bittet Waldbesitzer zur Kasse

Beförsterungskosten Land bittet Waldbesitzer zur Kasse

Die Landesregierung will die Beförsterungskosten für den Privatwald massiv anheben. Die Reaktionen bei den heimischen Waldbauern reichen von Empörung bis Ratlosigkeit.

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Nachhaltige Forstwirtschaft in Gefahr

Bis zu 20 Prozent des Brutto-Holzverkaufserlöses soll künftig Hessen-Forst kassieren.

Quelle: Hartmut Berge

Gladenbach. Das Hessische Ministerium von Ministerin Priska Hinz ist unter anderem  für den Wald zuständig und damit für den Landesbetrieb Hessen-Forst. Der betreut landesweit etwa 20 000 Privatwaldbesitzer und 370 Gemeinschaftswälder.

Besonders betroffen durch die von der Ministerin auf den Weg gebrachten Erhöhung fühlen sich die 10 500  Kleinprivatwaldbesitzer im Hinterland. Das Markieren zu fällender Bäume durch einen Förster ist für sie bisher umsonst, für die Vermarktung des Holzes zahlen sie einen Euro je Festmeter.

Die zum 1. Januar geplante Änderung wurde verschoben, soll aber schon bald umgesetzt werden: 5 Euro für das Markieren und bis zu 20 Prozent vom Brutto-Verkaufserlös soll Hessen-Forst je Festmeter kassieren. Die Kleinprivatwaldbesitzer sind sauer. Nicht wenige lassen sich das Holz aufarbeiten und zahlen alleine dafür rund 25 Euro je Festmeter.

Für viele werde es uninteressant, ihren Wald zu bewirtschaften, fürchtet Klaus Uwe Koch, Vorsitzender der Kreisgruppe Biedenkopf im Verband Hessischer Waldbesitzer. Er sieht die nachhaltige Forstwirtschaft in Gefahr.

von Hartmut Berge

Einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema finden Sie hier.

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