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Laaspher Altstadt wird zur Partymeile

Altstadtfest Laaspher Altstadt wird zur Partymeile

Gute Stimmung herrschte bei wechselhaftem Wetter auf dem Altstadtfest in Bad Laasphe. Zahlreiche Hinterländer feierten mit.

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Die Band „Henhouse Ramblers“ aus Bad Laasphe spielten im Zelt des Schützenvereins Countrymusik.Foto: Björn-Uwe Klein

Bad Laasphe. Tausende Besucher feierten am Wochenende das 34. Bad Laaspher Altstadtfest. Das Volksfest ist weit über die Landesgrenze hinaus bekannt und wird von vielen Hinterländern besucht. Groß war unter den Festgästen und Teilnehmern die Freude darüber, dass das Volksfest nach einer Pause im vergangenen Jahr wieder auflebte. Für einige stand das vielfältige Musikprogramm im Vordergrund, für andere das entspannte Beisammensein an den Ständen der Vereine oder vor den Gaststätten.

Los ging‘s wie gewohnt mit einem Festzug, in dem auch das Festbier angefahren wurde. Musikalisch begleitet von der Spielmannszug-Gemeinschaft Bad Laasphe/Niederlaasphe, zogen die am Fest teilnehmenden Vereine von der Brauerei Bosch über Feld- und Bahnhofstraße in die Altstadt. Zahlreiche Schaulustige säumten bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen die Straßen, um diesen ersten Höhepunkt mitzuerleben.

Fassanstich: Nach einem Schlag floss das Bier

Ziel des Festzugs war die Bühne in der Königstraße, wo der Laaspher Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann die Gäste begrüßte. Anschließend nahm sein Amtskollege John Garner aus Bad Laasphes englischer Partnerstadt Tamworth den Fassanstich vor. Nach nur einem Schlag floss das Bier. Es dauerte nicht lange, bis sich die Altstadt mit Festgästen füllte, die die Stände umlagerten, sich kulinarische Spezialitäten schmecken ließen oder den Musikgruppen lauschten.

Dicht an dicht standen die Besucher im Zelt des Rockpalasts, in dem am Freitag die „Honky Tonk Pounders“ und die „Meadowbrooks“ aufspielten. Auch der FV Niederlaasphe wartete auf dem Kirchplatz mit einem Live-Programm auf: Dort zeigten am Freitag die „Desperados” ihr Können und überzeugten wie angekündigt mit einer „erfrischend anderen Liedauswahl”. Nach einem vielversprechenden Beginn am Samstag setzte in der Dämmerung Regen ein. Und der wurde im Laufe des Abends immer stärker, trieb die Festgäste in die Zelte, in die Gaststätten und unter die Stände. Was sich auf den Betrieb insgesamt nachteilig auswirkte, erwies sich für einzelne Vereine und Gastronomen als Glück, denn vielfach sorgte der Regen dafür, dass sich Festgäste besonders lange an einem Ort aufhielten.

Zum traditionellen Höhenfeuerwerk zog es dann doch viele Menschen auf die Straßen. Regenschirme, so weit das Auge reichte, bestimmten das Bild, als die ersten Raketen aufstiegen und den Himmel über der Lahnstadt hell erleuchteten.

So mancher Festgast trat nach dem Feuerwerk den Heimweg an, andere hingegen trotzten dem Wetter weiter - geboten wurde schließlich ein vielfältiges Programm. Beste Stimmung unter dem Motto „Hütten Gaudi” herrschte beim FC Laasphe, zünftig ging es auch vor dem Restaurant „Zum Hirsch” zu, wo die Besucher zu den Klängen des bayerischen Duos „Conbrio” schunkelten. Deutschrock erklang im Zelt des FV Niederlaasphe auf dem Kirchplatz, wo die als „Super 4” bekannten Biedenkopfer Lucas Rieger, André Rieger (beide Gesang/Gitarre), Nick Nastold (Bass) und Johannes Bartl (Schlagzeug) spielten.

Band „Side of Soul“ „entleiht“ den Sänger

In der Königstraße brachte die Band „Side of Soul” flotten Soul, Rhythm ‘n‘ Blues und Rock zu Gehör. Verzichten musste die Band aus dem Dreiländereck Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz diesmal auf ihren Sänger Dr. Carsten Wenzel, denn er hatte am Wochenende einen anderen Auftritt: als Darsteller im Musical „Eingefädelt” in Biedenkopf. Seinen Part in der Band übernahm am Samstag Frank Böttner.

Livemusik gab es auch beim Laaspher Schützenverein, wo die „Banfer Buam“ für Stimmung sorgten, und selbstverständlich beim Rockpalast: Dort gaben am Samstag „The Swipes”, „Käuflich” und „Grandmama’s Backside” ein Konzert.

Am Sonntag ging es im Festprogramm weiter: Etwa mit einem Jazzfrühschoppenkonzert der heimischen Band „Yazzmine“ und dem Auftritt der „Henhouse Ramblers” aus Bad Laasphe. Beim Rockpalast hatten Kinder die Möglichkeit, Experimente mit Instrumenten zu machen, ehe die Kapelle „Waldkauz” aus Bad Laasphe den Schlussakkord setzte.

von Björn-Uwe Klein

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