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LED-Technik spart Hälfte der Stromkosten

Gladenbach reduziert Kohlendioxid-Ausstoß LED-Technik spart Hälfte der Stromkosten

Die Stadt Gladenbach spart durch die Umstellung der Straßenlaternen auf LED-Technik pro Jahr 45.431 Euro.

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Auf dem Gladenbacher Marktplatz sorgen sowohl alte Leuchtkörper in dekorativen Kugelleuchten als auch neue LED-Leuchtkörper in Straßenlaternen für Licht.

Quelle: Silke Pfeifer-Sternke

Gladenbach. Im Herbst 2013 wurde damit begonnen, die Straßenlaternen umzurüsten, Anfang 2014 war das Projekt abgeschlossen. Um die Stromkosten zu vergleichen, hat die Stadtverwaltung 2015 als erstes Jahr zugrunde gelegt, in dem zwölf Monate lang die umgerüsteten Straßenlaternen nachts geleuchtet haben.

Der Stromverbrauch wurde den vorhandenen Zahlen aus 2012 gegenübergestellt. 2012 lag der Verbrauch bei 491.399 Kilowatt-Stunden, die Kosten betrugen 101.323 Euro. 2015 reduzierte­ sich der Stromverbrauch auf fast die Hälfte, auf 232.808 ­
Kilowatt-Stunde. Die Kosten ­betrugen weniger als die Hälfte: 45.431 Euro.

Bürger kritisieren teils schlechte Ausleuchtung

Durch die Umrüstung wurden die Energiekosten erheblich ­gesenkt. Auch die Funktionalität der LED-Leuchten wird als „bisher positiv“ bewertet. Auch sei der Wartungs- und Reparaturaufwand sehr gering. Es seien nur wenige defekte Leuchten ausgetauscht worden, erklärt Bürgermeister Peter Kremer.

Als „ungünstig“ bewertet die Verwaltung allerdings an einigen Stellen die Ausleuchtung durch die LED-Leuchtkörper. Dies wurde in einigen Bürgerversammlungen moniert. Eine Verbesserung sei nur mit hohen Kosten zu realisieren, erklärte Kremer.

Der Beschluss zur teilweisen Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik liegt fast fünf Jahre zurück. Im März 2012 wurde im Magistrat ein entsprechender Grundsatzbeschluss gefasst. Zu dieser Zeit gab es im Stadtgebiet 1916 Straßenlaternen. Von diesen wurden 1602 mit modernen energiesparenden LED-Leuchtkörpern ausgestattet. Bei den restlichen 314 Leuchten handelt es sich um dekorative Glocken- und Kugelleuchten.

Der Bund gewährte einen Zuschuss von 25 Prozent zu den Gesamtkosten. Hätte die Stadt Gladenbach früher gehandelt, wäre der Zuschuss 15 Prozent höher ausgefallen. Diese Regelung galt aber nur bis zum ­Jahresende 2011. Voraussetzung für den Zuschuss war, dass Gladenbach den Kohlendioxid-Ausstoß um mindestens 60 Prozent reduziert. „Rein auf die ausgetauschten Leuchtkörper betrachtet, wurde dies realisiert“, heißt es in der Beantwortung der Anfrage von den Freien Wählern in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung.

von Silke Pfeifer-Sternke

 
 
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