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Kürbisse, Krämer und Kaiserwetter

Kürbismarkt Kürbisse, Krämer und Kaiserwetter

Der Gladenbacher Kürbismarkt findet traditionell zu Beginn des Herbstes statt. Die 17. Auflage vollzog sich bei strahlendem Sonnenschein.

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Franziska suchte sich mit ihrere Mutter die Zierkürbisse beim Gladenbacher Kürbismarkt aus.

Quelle: Foto: Ingrid Lang

Galdenbach. Bei idealem Herbstwetter bummelten Hunderte Besucher über den Kürbismarkt rund um den Marktplatz. Dabei erlebten sie unbewusst eine Premiere: Zum ersten Mal hatten die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) um ihre Vorsitzende Ingrid Drösch keine Kürbisse selbst gepflanzt. Damit der Markt dennoch stattfinden konnte, stellte eine Gärtnerei das Sortiment an dickbäuchigen Früchten.

Die Mitarbeiter des Anbieters bestückten in den frühen Morgenstunden den Marktplatz, verwandelten diesen in ein herbstliches Ambiente mit vielen Herbstblühern, Gräsern, Stauden sowie Speise- und Zierkürbissen. In vielen Farben präsentierte sich die Herbstheide, neben Alpenveilchen, Astern und dazwischen Hokkaido, Spaghettikürbis, Butternut und viele bunte, kleine Zierkürbisse in unterschiedlichen Formen.

Die OGV-Mitglieder bauten bereits tags zuvor die Zelte und Tische auf, sodass morgens nur noch die Sitzgelegenheiten für die Besucher aufzustellen waren. Die rund 300 Gläser Kürbismarmelade waren ebenso schnell bereitgestellt, wie die vom Küchenteam am Vortag hergestellte Suppe sowie das Kürbis-Chili erwärmt wurde. Jede Menge Teig stand in der Kühlung für die Waffeln bereit, die mit oder ohne Kürbismus angeboten wurden. Mit all dem sowie dem Verkauf von heißem Kaffee und kühlen Getränken hatten die Helfer des OGV alle Hände voll zu tun. Manchem Besucher fiel die Wahl eines herbstlichen Kürbisgesteckes wie einer Ente mit ihren Jungen, einem kleinen Zierkürbis auf dem „Hey Charlie“ zu lesen war, oder einem Kürbis, der mit einem Heide-Kranz und einer kleinen Schiefertafel mit „der Herbst ist da“ verziert war, sehr schwer.

Herbstliche Gestecke für drinnen und draußen, Hochbeete und Bänke, Balsamico-Essig und Öle, Nudeln, Gebäck, Bienenhonig, Kartoffeln, Fruchtsekte, Feinkost wie Oliven und gefüllte Paprika, Käse und Backhausbrot, aber auch gebrannte Mandeln und Lebkuchenherzen boten die Aussteller an.

Die Schulgarten AG hatte aus frischer Ernte Kartoffeln und kleine Kürbisse im Gepäck und bot Waffeln mit Kürbisstückchen an. Wer Lust hatte, konnte einer Restauratorin und einem Drechsler über die Schultern schauen.

Zudem gab es Holzgewerke und Deko-Stücke wie Schalen, Pilze, Mäuse und Kreisel aus Holz zu bewundern. Für gute Unterhaltung sorgten die Kürbismusikanten, die nicht nur mit den Liedern von der Waterkant, sondern auch mit Volksliedern begeisterten.

Ingrid Drösch vom OGV war am Ende des Kürbismarktes sehr zufrieden, denn das Essen hatte reißenden Absatz gefunden und die Marmeladen, Dips sowie die lustigen Kürbisgestecke waren verkauft.

von Ingrid Lang

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