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Weihnachtsmarkt Kreative und vielfältige Angebote

Der Günteroder Weihnachtsmarkt war am Wochenende ein Besuchermagnet. Posaunenbläser und Chöre stimmten die Gäste musikalisch auf die Vorweihnachtszeit ein.

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Gut besucht war auch der 20. Günteroder Weihnachtsmarkt, der zum fünften Mal von der Feuerwehr ausgerichtet wurde.

Quelle: Foto: Helga Peter

Günterod. Der Günteroder Weihnachtsmarkt feierte ein kleines Jubiläum: Der Markt, den die Günteroder Landfrauen vor 20 Jahren einführten, wurde nunmehr zum fünften Mal von der freiwilligen Feuerwehr ausgerichtet. Im Feuerwehrgerätehaus und auf dem Außen-areal präsentierten sich den Besuchern etwa 20 Aussteller, die mit ihren Verkaufsständen für advents- und weihnachtliche Atmosphäre sorgten.

Mit „Tochter Zion, freue dich“ und „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ schallten Posaunenklänge eines Bläserquintetts unter der Leitung von Michael Werner aus dem Obergeschoss des Feuerwehrgerätehauses über den Markt und über die Ortschaft.

Frank Hartmetz, Vorsitzender und Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Günterod, freute sich darüber, dass sich die Ortsvereine, die evangelische Kirchengemeinde und die Christliche Versammlung in die Ausgestaltung des Marktes einbringen. Ortsvorsteher Jörg Jakob zeigte sich beeindruckt über die Vielfalt der Verkaufsstände, passend sei auch die kalte Witterung. Pfarrerin Anke Böhm von der evangelischen Kirchengemeinde stellte heraus, dass Weihnachten dazu einlade, zum Herrn zu kommen. Symbolisch dazu stellte sie eine in einer Walnussschale integrierte Krippe vor.

Ideenreich und kreativ hatten die Aussteller und Institutionen ihre Stände gestaltet. Es wurden Kunsthandwerk sowie Bastelarbeiten des Kindergartens „Senfkorn“ präsentiert. Im Angebot der Aussteller waren zum Beispiel Holz- und Näharbeiten, 3-D-Karten, Adventsgestecke und Tischdecken sowie Schmuck. Auch die kulinarischen Genüsse mit Marmeladen, Plätzchen, Eierlikör, Weihnachtsmandeln und Glühwein ließen keine Wünsche offen. Dazu gehörten auch aus der „Landfrauenküche“ die Erbsensuppe, die knusprig gebratene Kartoffelwurst und die frisch gebackenen Waffeln.

Gerlinde Wagner, Vorsitzende der Landfrauen, hatte eigens für den Weihnachtsmarkt zwei Lebkuchenhäuschen kreiert. Ein Lebkuchenhaus floss in die Verlosung der Kirchengemeinde mit dem Hauptgewinn eines Weihnachtsbaumes ein. Das andere wurde zugunsten des „Pump’n Jump-Tracks“ Günterod versteigert. Der Erlös aus dem Kuchenbüfett war ebenfalls für diese neu geschaffene Einrichtung gedacht, erklärte Hartmetz. Der Kirchenchor der evangelischen Kirchengemeinde unter der Leitung von Gustav Raab trug mit ausgewählten Liedern, darunter „Licht in der Nacht“, zur musikalischen Gestaltung des Weihnachtsmarktes ebenso bei wie der Männergesangverein „Eintracht“ 1878 Günterod und der Chor der Christlichen Versammlung.

Bei einbrechender Dunkelheit besuchte der Nikolaus den Weihnachtsmarkt und verteilte Schokolade und Mandarinen an die Kinder. Den Hauptgewinn zog Bad Endbachs Bürgermeister Markus Schäfer. Die Gewinnerin des Weihnachtsbaumes, Ursula Aßmann, verschenkte den Baum an die Günteroder Familie Wege.

von Helga Peter

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