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Kommt Bio-Energie aus Gewerbepark?

Interkommunaler Gewerbepark Salzbödetal Kommt Bio-Energie aus Gewerbepark?

Auf Vorschlag der Lohraer Christdemokraten soll sich der Vorstand des „Interkommunalen Gewerbeparks Salzbödetal“ mit der Idee befassen.

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Wird das Interkommunale Gewerbegebiet Salzbödetal an der Gemarkungsgrenze von Gladenbach und Lohra zu einem Solar- und Energiepark? Darauf zielt ein Vorschlag der Christdemokraten ab.

Quelle: Archiv

Lohra. Entdeckt Lohras CDU ihr grünes Herz und besetzt jetzt, da die Grünen erstmals in das Gemeindeparlament eingezogen sind, deren Kernfelder? „Nein, das hat doch damit nichts zu tun, das sind urkonservative Themen“, erwidert Werner Waßmuth.

„Wir wollen doch alle die Energiewende“, ergänzt der Fraktionschef der Christdemokraten in der Gemeindevertretung der Großgemeinde und erinnert daran, dass zum Beispiel der Landkreis bis 2040 energieautark sein will. Dies sei nur zu erreichen, wenn weniger Energie verbraucht wird, oder wenn Flächen zur Energieerzeugung zur Verfügung gestellt werden.

Genau darauf ziele der Antrag der CDU-Fraktion ab. Darin heißt es, der Gemeindevorstand soll mit dem Vorstand des „Interkommunalen Gewerbeparks Salzbödetal“ sowie der Stadt Gladenbach und der Gemeinde Bad Endbach prüfen, ob die noch nicht verwerteten Freiflächen im „IGS“ in einen Solar-und Energiepark mit Anlagen zur Photovoltaik, Holzschnitzelproduktion und -verwertung oder zur Nutzung der Windkraft umgewandelt werden können. Als mögliche Investoren führt Waßmuth die Stadtwerke Marburg, Eon-Mitte, die Firma Viessmann und weitere heimische Unternehmen sowie private Beteiligungsmodelle an.

Für Waßmuth, der auch Vorsitzender der Verbandsversammlung des Gewerbeparks ist, ergebe sich mit dieser möglichen Nutzung ein weiterer Vorteil. „Wir haben noch Restflächen, die schwierig zu vermarkten sind“, verrät er. Da aber der Standort im Salzbödetal sonnenverwöhnt ist, könnte Stromgewinnung mittels Fotovoltaik interessant sein.

von Gianfranco Fain

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