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Kliniken verzahnen Frauenheilkunde

Kooperation Kliniken verzahnen Frauenheilkunde

Die Kooperation zwischen dem DRK-Krankenhaus und den Universitätskliniken in Gießen und Marburg soll eine wesentlich verbesserte flächendeckende Versorgung im Hinterland gewährleisten.

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Mit der Kooperation des DRK-Krankenhaus Biedenkopf mit dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg in Gynäkologie und Geburtshilfe erwarten (von links) Eckhard Sohn (stellvertretender Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Biedenkopf), Dr. Manfred Hoffmann, Professor Dr. Uwe Wagner, Willy Welsch (Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Biedenkopf), Dr. Kirsten Renke, Dr. Peter Mein und Dr. Patrick Giffels eine verbesserte flächendeckende Versorgung im Hinterland.

Quelle: Klaus Peter

Biedenkopf. Am 1. April nahm die neue Kooperationsabteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Gießen und Marburg und des DRK-Krankenhauses Biedenkopf ihren Betrieb auf. Unter der organisatorischen Leitung von Professor Uwe Wagner stehen die vier Beleg- und Fachärzte für Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. Manfred Hoffmann, Dr. Collin Barben, Dr. Kirsten Renke und Dr. Patrick Giffels für die Versorgung der Patienten im DRK-Krankenhaus in Biedenkopf zur Verfügung.

Willy Welsch, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Biedenkopf, berichtete, dass mit dem Weggang eines Belegarztes die Arbeit in der Gynäkologie und der Geburtshilfe nur noch auf zwei Schultern lag und sich eine Fortführung schwierig gestaltete.

Um dieses Problem zu lösen, trat man in Kontakt mit dem Universitätsklinikum, mit dem sich seit Jahren eine gute Zusammenarbeit entwickelt hatte. Mit dieser Kooperation sei die Versorgung im Hinterland bis in das Wittgensteiner Land gewährleistet.

„Als wir die Not gesehen haben, dass die wohnortnahe Versorgung in diesen Bereichen verloren gehen könnte, haben wir ein beispielhaftes Modell der Zusammenarbeit zum Wohle der Patienten gewählt“, sagte Professor Wagner. Damit werde die regionale Medizin aufrechterhalten, wobei, was auch wichtig sei, auf Notfälle schnell reagiert werden könne. Sofern eine Operation im Uni-Klinikum nötig werde, könne der Patient anschließend wieder zur Genesung in das DRK-Krankenhaus Biedenkopf.

Eingebettet in das gynäkologisch-geburtshilfliche Kooperationszentrum Biedenkopf finden sowohl angehende Mütter als auch erkrankte Frauen die optimale Versorgungsstruktur, erklärte Wagner. Die frauenärztliche Gemeinschaftspraxis in Biedenkopf steht für die ambulante Versorgung der Patientinnen und Schwangeren zur Verfügung.

Durch die neue Kooperation mit der Universitätsfrauenklinik Marburg, so Dr. Manfred Hoffmann, seien die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten der Patienten nochmals deutlich verbessert worden. Unter der organisatorischen Leitung von Professor Wagner tauschen alle medizinischen Fachdisziplinen der Kooperationspartner ihr aktuelles Wissen und ihre Erfahrungen in jedem Einzelfall regelmäßig aus. Dies ermögliche eine sichere und gute Begleitung bei Schwangerschaft und Geburt sowie eine optimale Diagnose und Behandlung bei möglichen Erkrankungen.

Das DRK-Krankenhaus erhalte durch diese Kooperation die Vorteile einer universitären Versorgung, die wohnortnah angeboten werden könne. Die Kooperation ermögliche aufgrund der ärztlichen und technischen Ausstattung in Biedenkopf und in Marburg alle Möglichkeiten der optimalen Versorgung. In besonderen Fällen gibt es standortspezifische Spezialleistungen.

von Klaus Peter

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