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Klinikbau wird in diesem Jahr fertig

Klinikum Klinikbau wird in diesem Jahr fertig

Für 3,6 Millionen Euro realisiert die Hessische Berglandklinik in Bad Endbach die Erweiterung des Bettenhauses Ost. Zum Jahresende soll der Bau fertig sein.

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Die Geschäftsführerinnen Gertraud (links) und Claudia Koller informierten Dr. Christean Wagner (Zweiter von links) über den neu angelegten Therapiegarten.

Quelle: Silke Pfeifer-Sternke

Bad Endbach. Dr. Christean Wagner, Fraktionsvorsitzender der Hessen CDU, war am Donnerstag auf Stippvisite im Kneipp-Kurort Bad Endbach und besichtigte den Baufortschritt der Hessischen Berglandklinik. Das Projekt wird zum Großteil über das Konjunkturprogramm II von Bund und Land gefördert. 500.000 Euro werden aus Eigenmitteln getragen. Beim Gang durch die zwei im Bau befindlichen Etagen ließ sich Wagner erläutern, was das Gebäude nach der Fertigstellung bieten wird. In der Klinik werden hauptsächlich – zu 80 Prozent – Geriatrie-Patienten behandelt. Die restlichen Betten werden mit Patienten belegt, die zur Frührehabilitation nach Bad Endbach verlegt werden.

Wagner sprach in diesem Zusammenhang von einer gut funktionierenden Zusammenarbeit zwischen dem Rhön-Klinikum und der Hessischen Berglandklinik. Als positiv stellte Wagner auch heraus, dass die Klinik 120 Menschen einen Arbeitsplatz bietet und durch den Neubau die Infrastruktur der Gemeinde sowie das Image gestärkt wird. Ein Schwerpunkt der Gemeinde liege nun mal auf der Gesundheitsversorgung, und Bad Endbach sei im Gesundheitszentrum Marburg-Biedenkopf gut aufgestellt, ist sich Wagner sicher.

Die Geschäftsführerinnen Claudia und Gertraud Koller freuten sich über Wagners Besuch. Claudia Koller berichtet zudem, dass mit der Fertigstellung des Bauabschnittes zum Ende des Jahres nur ein Teil der Planungen für das Krankenhaus realisiert ist. 2005 habe die Krankenhausleitung eine Zielplanung erstellt, für die bereits eine Genehmigung durch das Regierungspräsidium vorliege. „Dem ersten Bauabschnitt muss noch einiges folgen“, sagte sie. Diesen Aspekt mit dem Landespolitiker eingehend zu erörtern, lag ihr besonders am Herzen. Die Geschäftsführerin sieht in der Schaffung von Einzelzimmern für Patienten, die isoliert werden müssen, eine Notwendigkeit. Dies zu realisieren sei nur über einen weiteren Bau möglich.

Im Anschluss an den Rundgang präsentierten Kollers den neu errichteten und fast fertiggestellten Therapiegarten, der sich hinter dem Krankenhaus befindet. Eine Ruhezone inmitten von Lavendel, Flieder, Pfingstrosen und einem Hochbeet soll zur Genesung der Patienten beitragen.

Auch Gemeindevertreter Otto-Erich Pfeifer und Parlamentschef Claus LIxfeld (beide CDU) waren beeindruckt. Für Pfeifer ist es vor allem wichtig, dass das Krankenhaus Arbeitsplätze schafft und dass durch das Bauprojekt diese auch gesichert werden. „Deshalb unterstützen wir die Baumaßnahme“, sagte er.

Der Bau befinde sich im Zeit-und im Kostenplan, bestätigte Architekt Hilmar Fischer. „Wir werden auf jeden Fall fertig“, sagte er vor dem Hintergrund, dass die Abrechnung der Zuschüsse Ende 2011 erfolgt sein muss.

von Silke Pfeifer-Sternke

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