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Kleinste Fraktion stellt den Vorsitzenden

Steffenberger Gemeindevertretung Kleinste Fraktion stellt den Vorsitzenden

Nachdem der Vorgänger Roland Fritsch von der Bürgerliste seine Kandidatur zurückzog, wählten die Steffenberger Gemeindevertreter den bisherigen CDU-Fraktionschef zum Vorsitzenden der Gemeindevertretung.

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Steffenbergs Bürgermeister Peter Pfingst (links) gratulierte Armin Reichel zur Wahl als Parlamentsvorsitzenden.

Quelle: Peter

Niedereisenhausen. Die konstituierende Sitzung nach der Kommunalwahl endete am 28. April bereits nach einer Stunde, weil SPD- und CDU-Fraktion den Vorschlag der stärksten Fraktion, der Bürgerliste, den bisherigen Gemeindevertretungsvorsitzenden Roland Fritsch zu wählen, ablehnten.

Am Donnerstag stand vor 40 Zuhörern die Fortsetzung der Sitzung im Rathaus in Niedereisenhausen an, die in den 150 Minuten durch zahlreiche Sitzungsunterbrechungen gekennzeichnet war. Alterspräsidentin Barbara Weinandt (SPD) betonte, dass die unklare Rechtslage und die angespannte Atmosphäre dazu geführt haben, dass die vorherige Sitzung vorzeitig endete.

In einer solchen Atmosphäre könne Demokratie nicht funktionieren. Wei­nandt gab dem Vertreter der Bürgerliste, der in der vorigen Sitzung die Fraktion der SPD beleidigt haben soll, die Möglichkeit sich zu entschuldigen, was dieser ablehnte.

Anschließend dankte Fritsch seiner Fraktion für die rückhaltlose Unterstützung und wies die Vorwürfe der SPD zurück. Er habe das Amt des Vorsitzenden der Gemeindevertretung stets ruhig, sachlich und mit der gebotenen Neutralität ausgeübt.

Nach einer Sitzungspause schlug Arno Becker (CDU) seinen Fraktionsvorsitzenden Armin Reichel für das Amt des Vorsitzenden der Gemeindevertretung vor. Dieser wurde dann in geheimer Wahl mit 13 Ja-Stimmen, bei 10 Nein-Stimmen in das Amt gewählt.

Reichel betonte, dass es sicherlich nicht alltäglich sei, dass die kleinste Fraktion im Parlament den Vorsitz stelle. Er hoffe, eine vermittelnde Rolle spielen zu können.
Zum Ersten Beigeordneten wurde Michael Stöcker (SPD) gewählt.

von Klaus Peter

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