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Kleiderstube stattet bisher 100 Menschen aus

Arbeitskreis für 
Menschenrechte und Menschenwürde Kleiderstube stattet bisher 100 Menschen aus

25 Teilnehmer füllten 
den Saal bei der Sitzung des Arbeitskreises für 
Menschenrechte und Menschenwürde im 
Rathaus Lohra. Die Mitglieder des Arbeitskreises (AK) für Menschenrechte und Menschenwürde Lohra trafen sich am Freitag im Sitzungssaal des Rathauses, um sich mit ihren Arbeitsschwerpunkten vorzustellen.

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Mit 25 Teilnehmern wurde es am Freitag beim Treffen des Arbeitskreises für Menschenrechte und Menschenwürde richtig eng im Sitzungssaal des Rathauses.

Quelle: Anita Ruprecht

Lohra. Mit dabei waren Rosemarie Wolny, Erste Beigeordnete der Gemeinde Lohra, Sascha Weisbrod als Beauftragter und Ansprechpartner des Arbeitskreises seitens der Gemeinde, Andreas Tauche, der für die Asylbewerber zuständige Sozialarbeiter für diese Region, und Pfarrer Jonathan Schwarz von der evangelischen Kirchengemeinde, insgesamt 25 Teilnehmer.

Diese berichteten über ihr Engagement für einzelne Familien, Hilfen bei Behördengängen, Arztbesuchen, Deutschunterricht und vieles mehr. AK-Vorsitzende Elfriede Köhler möchte nach den guten Erfahrungen im vergangenen Jahr wieder ein Sommerfest veranstalten. Als Termin legten die Mitglieder Samstag, 4. Juni, fest. Gefeiert wird rund um das Bürgerhaus mit Live-Musik und 
Essen im Foyer.

Arbeitskreis hofft auf Sach-und Geldspenden

Christel Bobenau und Helma Becker zeichnen sich verantwortlich für die Kleiderstube im Pfarrhof am Lindenplatz, die sie seit Januar betreiben. Gut erhaltene Kleidung kann montags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr von jedermann abgegeben und abgeholt werden. Gut 100 Menschen haben die beiden Frauen bisher eingekleidet und mit der nötigsten Haushaltswäsche versorgt.

Die beiden Frauen suchen auch Schulranzen und -rucksäcke sowie Haushaltswaren wie Porzellan, Gläser, Töpfe und Bestecke. Bettwäsche und Handtücher sind auch immer gefragt. Einige Male haben die Frauen auch schon Geldspenden bekommen, die sie nutzen, um Strümpfe, Unterwäsche oder andere Dinge, die benötigt werden, einzukaufen.

Becker und Bobenau weisen darauf hin, dass jeder, nicht nur Asylbewerber, auch Menschen aus benachbarten Orten in der Lohraer Kleiderstube willkommen sind.

von Anita Ruprecht

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