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Klangfarben in alten Gemäuern

Konzert Klangfarben in alten Gemäuern

Am Sonntag öffnete die Historische Kirche in Altenvers ihre Türen und bot zum Tag des offenen Denkmals mit der A-Cappella-Formation "Aquabella" einen Hörgenuss.

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Die A-Cappella-Formation „Aquabella“ aus Berlin trat am Sonntag zum Tag des offenen Denkmals in der Hufeisenkirche in Altenvers auf. Ausrichter des Hörgenusses war der Verein für Geschichte und Volkskunde Lohra.Foto: Silke Pfeifer-Sternke

Altenvers. Die Hufeisenkirche bot einem besonderen Konzert eine grandiose kleine Bühne. Juliane Kindler, Claudia Karduck, Bettina Stäbert und Elisabeth Sutterlüty, bekannt als A-Cappella-Formation „Aquabella“, waren mit dem Zug aus Berlin angereist, um im liebevoll sanierten Gemäuer der Altenverser Hufeisenkirche ein ganz spezielles Klangerlebnis zu bieten. Ihre Frohnaturen spiegelten ihre farbenfrohen Klangstimmen wider, die im Kirchenschiff ausdrucksstark den kleinen Raum bis auf die Empore füllte.

Die Zuhörer rückten gern noch ein Stück näher zusammen, wenn die Sängerinnen mit Witz und Charme ihr Publikum mit auf die musikalische Reise um die Welt nahmen.

Als „Bon-Bon im Jahrenprogramm“ des Vereins für Geschichte und Volkskunde Lohra kündigte Dr. Heinrich Justus Wagner das Konzert an. Dass am Tag des offenen Denkmals das Konzert „Es ist Zeit für die Liebe“ aufgeführt werden konnte, ist der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen zu verdanken. Seit 25 Jahren gibt es die Kulturstiftung und seit 22 Jahren das Programm „hör-mal im Denkmal“. Es soll dazu beitragen, die Denkmäler zu erhalten und sie mit Leben füllen. „Die Kulturstiftung hat erheblich dazu beigetragen, dass der Verein für Geschichte und Volkskunde Lohra die Kosten von 180000 Euro für die Sanierung der historischen Kirche schultern konnte“, erklärte Wagner. Er versprach den Zuhörern zu Beginn ein „schönes Konzert“ und hielt sein Wort.

Der farbig gestrichene Innenraum, die farbenfrohen Kostüme und der Farbenreichtum der Stimmen von „Aquabella“ fügte sich harmonisch zu einer Gesamtkomposition. Mit Schauspielkunst und einer ausgewählten Choreographie präsentierten die vier Sängerinnen ihre Wandlungsfähigkeit und bewiesen Humor.

Die Frage nach einer Übersetzung aus dem Ostfinnischen konnte zwar keiner im Publikum beantworten, aber die Antwort auf die zu übersetzenden Passagen des Liedes „levan Polka“ blieben die Sängerinnen nicht schuldig. Demnach ging es um ein Mädchen, dass sich mit einem Jungen getroffen hat. Dabei habe es sich allerdings nicht wie es im Wörterbuch steht um Motorengeräusche gehandelt.

von Silke Pfeifer-Sternke

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