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Kirchverser Wehr gewinnt Vergleichswettbewerb

Feuerwehr Kirchverser Wehr gewinnt Vergleichswettbewerb

36 aktive Feuerwehrleute aus 5 Wehren der Gemeinde Lohra nahmen an der Großübung teil und maßen sich an fünf Test-Stationen.

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Atemschutzgeräteträger steigen über die Leiter in das Gebäude ein.

Quelle: Ingrid Lang

Willershausen. Am Ende der Großübung der freiwilligen Feuerwehren der Großgemeinde Lohra, war Gemeindebrandinspektor Markus Wißmann zufrieden. „Es ist immer gut zu wissen, was nicht so gut läuft und was in Ordnung ist“, sagte Wißmann.

Mit fünf Feuerwehrleuten als Schiedsrichter hatte der Gemeindebrandinspektor die Übungen ausgewertet und gratulierte anschließend den Siegern des Wettkampfs. Den ersten Platz belegte die freiwillige Feuerwehr aus Kirchvers, gefolgt von Rodenhausen/Seelbach und Lohra. Für die anwesenden Feuerwehren gab es zudem einen Schlauchtragekorb mit zwei C-Schläuchen und einem Hohlstrahlrohr.

An der Übung nahmen die Feuerwehren aus Lohra, Kirchvers, Rodenhausen/Seelbach, Rolls­hausen und Weipoltshausen mit insgesamt 36 Aktiven teil. Ausrichter der Großübung war die Freiwillige Feuer­wehr Willershausen, die im Ort vier Einsatzstellen und eine weitere auf dem Sportplatz in Lohra einrichtete.

Übung mit Digitalfunk

Bei den Übungen wurde der Digitalfunk genutzt und es kam nicht nur darauf an, dass alles richtig angeschlossen, sondern auch noch schnell gehen musste, denn die Zeit wurde gestoppt. Da galt es, an der Zisterne schnellstmöglich die Schläuche anzuschließen, sodass der Befehl „Wasser marsch“ gegeben werden konnte.

An einer weiteren Station musste ein Verletzter geborgen werden und durch die Erste Hilfe - Anlegen eines Druckverbandes - versorgt werden. Aber auch feuerwehrtechnische Fragen galt es zu beantworten und einen mobilen Rauchverschluss an der Hütte auf dem Bolzplatz anzubringen.

Ins Schwitzen kamen die Feuerwehrleute bei dem Einsatz am Dorfgemeinschaftshaus (DGH), wo eine Steckleiter fachgerecht angestellt wurde und zwei Atemschutzgeräteträger durch ein Fenster einsteigen mussten. Dort galt es zudem, eine gefüllte Handpumpe an einem Seil zu befestigen ohne dass Wasser verloren ging. Die Handpumpe war dann ins obere Stockwerk mit der richtigen Technik zu ziehen. Mit dem gefüllten Behälter mussten die beiden Atemschutzgeräteträger durch das DGH nach unten und die Handpumpe leer pumpen.

Die fünfte Station konnten die Feuerwehrleute nur über die vorgegebene Koordinationspunkte ausfindig machen. Auf dem Sportplatz in Lohra angekommen waren die Aktiven dann gefordert, die vorgegebenen Knoten zu formen.

von Ingrid Lang

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