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Kirchberg-Center: Es geht voran

Einkaufszentrum-Bauprojekt Kirchberg-Center: Es geht voran

Auf einem Areal von rund 2800 Quadratmetern wird ein Gebäude für einen Einkaufsmarkt entstehen, der auf rund 1800 Quadratmeter Fläche ein Vollsortiment anbieten wird.

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In das neue Projekt im Kirchberg-Center kommt nun auch baulich Bewegung. Der Abbruch der alten Gebäude ist im Gange, demnächst wird das Schlachthofgebäude fallen.

Quelle: Gianfranco Fain

Gladenbach. Lang hat‘s gedauert und die Gerüchte und Spekulationen genährt, doch nun geht es offensichtlich los: Auf einem Areal am Kirchberg-Center laufen seit einigen Tagen die Abbrucharbeiten an den alten Gebäuden. Es stehen nur noch das ehemalige Schlachthofgebäude und ein zuletzt als Werkstatt genutzter Bau. Beide werden in den nächsten Wochen Geschichte sein.

Was dann kommt, verrät Projektierer Sven Willem Burk, der „glücklich ist“, in Zusammenarbeit mit einem Investor „für Gladenbach etwas einzigartiges auf den Weg gebracht zu haben“. Denn das Angebot des Kirchberg-Centers wird aufgewertet, das rund 24000 Quadratmeter große Areal komplettiert.

Als vorerst letzter Baustein wird auf dem Teilstück zwischen Schlachthausweg, Bornsbachstraße und dem bestehenden Geschäftsflächen auf einer Bruttofläche von 2800 Quadratmetern ein eingeschossiger Neubau entstehen, in dem die Handelskette Rewe einen Lebensmittelmarkt betreiben wird, der, wie die OP bereits berichtete, auf rund 1800 Quadratmetern ein Vollsortiment umfassen wird. Zusätzlich entstehen zur Adolf-Theis-Straße hin etwa 120 Parkplätze, sodass das Kirchberg-Center später rund 450 Stellplätze für Fahrzeuge vorweisen wird.

Die Zufahrt für Anlieferer wird über den Schlachthausweg erfolgen und „eingehaust“ sein, um die Anwohner vor übermäßiger Lärmbelästigung zu schützen. Zur Errichtung des Gebäudes wird auch der Bornsbach überbaut, das Einverständnis der Wasserverbands liege vor, berichtet Burk.

Ihm gehört der größte Teil des Geländes, und er ist Vermieter der Gebäude des Kirchberg-Centers. Das neue Gebäude und auch das Grundstück, auf dem es sich befinden wird, gehören dagegen dem noch ungenannten Investor. Wann der erste Spatenstich für den neuen Markt erfolgen wird, steht noch nicht fest. Burk gehört auch das Gebäude des Kirchberg-Centers, in dem Tegut von 1994 bis März 2013 Mieter war. Für die weitere Nutzung desselben vervollständigt Burk gerade sein Konzept, schweigt sich aber über Einzelheiten aus. Er verrät nur, dass der Komplex einen weiteren Zugang erhalten wird, an der Seite, wo die Industriestraße auf die Kirchbergstraße trifft.

von Gianfranco Fain

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