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Kinderpornos besorgt und vertrieben: Bewährungsstrafe

Biedenkopf Kinderpornos besorgt und vertrieben: Bewährungsstrafe

Während das Verfahren gegen seinen Bruder eingestellt wurde, musste sich ein 40-jähriger Hinterländer für das Verbreiten von kinderpornografischen Schriften im Internet vor Gericht verantworten.

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Archivfoto

Biedenkopf. Im Amtsgericht Biedenkopf musste sich gestern ein 40-Jähriger aus dem Hinterland verantworten. Ihm legte die Staatsanwaltschaft zur Last, vom Juli 2007 bis Februar 2008 in zwölf Fällen über das Internet kinderpornografische Schriften beschafft und diese so abgespeichert zu haben, dass diese als Tauschbörse zur Verfügung standen.

Der Verteidiger ergriff für den Angeklagten das Wort und erklärte, dass seinem Mandanten die Sache sehr peinlich sei. Der Angeklagte habe diese kinderpornografischen Schriften aus einer gewissen Neugier heraus angeschaut. Der Bruder des Angeklagten, der im selben Haus wohne, wurde ebenfalls beschuldigt, jedoch sei das Verfahren gegen diesen eingestellt worden. Der Bruder sei der eigentliche Computerspezialist. Der Verteidiger forderte für seinen unbescholtenen Mandanten eine moderate Freiheitsstraße, die zur Bewährung ausgesetzt werden könne.

von Helga Peter

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