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Kinder gehen im Wald auf die Jagd nach 1000 Ostereiern

Osterwald Kinder gehen im Wald auf die Jagd nach 1000 Ostereiern

Großer Andrang herrschte am Samstagnachmittag im Osterwald in Mornshausen, in dem es galt, möglichst viele bunte Ostereier zu finden.

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Die Kinder warten darauf, dass der Osterhase (Lucas Paul) das Kommando zum Eiersuchen im Osterwald gibt.Foto: Ingrid Lang

Mornshausen. Lange bevor der Osterwald eröffnet wurde, warteten Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern am Absperrband. Pünktlich um 15 Uhr begrüßte Günter Haendel vom Vorstand des Vereins zur Förderung und Pflege gemeinnütziger Aufgaben die Gäste hinter der Rauschenberghütte.

Haendel forderte die Kinder auf, den Osterhasen herbeizurufen. Beim ersten Rufen erschien er jedoch nicht. Noch einmal hieß es dann im Chor: „Eins, zwei, drei, Osterhase komm herbei“ und schon schlenderte der plüschige Fellhase, der von dem 14-jährigen Lucas Paul gespielt wurde, herbei.

Strahlende Kinderaugen warteten darauf, dass der Osterhase mit der Schere das Absperrband durchschnitt. Als dies getan war, rannten die Kinder los. Die bunten Ostereier waren unter dem Laub an Baumwurzeln, zwischen Sträuchern, in Astgabeln oder auf Baumstüpfen zu finden. Während die größeren Kinder im Osterwald auf die Suche gingen, wurden die kleineren auf der Wiese neben der Rauschenberghütte fündig. Der Osterhase hielt zudem in seiner Felltasche Süßigkeiten bereit, über die sich vor allem die Kleinen freuten. Manch ein Kind wagte sogar in Begleitung der Eltern den Versuch, dem Osterhasen näherzukommen und das plüschige Fell zu streicheln.

Nachdem alle Eiersucher im Osterwald fündig geworden waren, kehrten sie nach etwa 20 Minuten zurück und präsentierten stolz ihre Ostereier. In gefüllten Körbchen, Blecheimern und Stofftaschen zeigten sie voller Stolz auch dem Osterhasen das Ergebnis, der sie zudem mit Süßigkeiten belohnte.

Sollte ein Kind kein Ei gefunden haben, ging es nicht leer aus, denn dafür sorgt der Verein. Wer aber bei der Eiersuche ein volles Körbchen hatte, der gab bereitwillig etwas ab.

Etliche Kinder nutzten die Gelegenheit, um gleich ein Osterei zu essen, während andere schon um die Rauschenberghütte herumtobten. Der Verein bot dort Kuchen und Kaffee, aber auch Glühwein an.

Die Vereinsmitglieder hatten 1000 bunte Ostereier versteckt. In zwei Jahren jährt sich die Veranstaltung zum 20 Mal. Es werde überlegt, „alle Mornshäuser, die bis dahin als Osterhasen fungierten“, in den Osterwald einzuladen, erklärte Haendel gegenüber der OP. Auf die Idee, für die Mornshäuser Kinder den Osterwald ins Leben zu rufen, war der damalige Vereinsvorsitzende Hans Fischer gekommen.

von Ingrid Lang

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