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Kampf votum um Platz in Kommission

Parlament Kampf votum um Platz in Kommission

Vergangenheitsbewältigung stand nicht auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung Lohras, dennoch hatten eine Persönliche Erklärung und eine umkämpfte Nachwahl ihre Wurzeln in früheren Ereignissen.

Rollshausen. Entgegen der Empfehlung des Hauptausschusses, verlief die Nachwahl von Mitgliedern der Friedhofskommission am Donnerstagabend nicht reibungslos. Während es für die Gemeindevorstand-Aufrücker Erich Mann und Peter Heinze keine Reibungspunkte gab und sie mit mehrheitlichem Votum durch Peter Thiel (CDU) sowie Inge-Weckend Schorge (Grüne) ersetzt werden, gab es eine Konfrontation um den Posten von Margit Steiß.

Edmund Heinz beanspruchte den Platz weiterhin für die FWG, die keinen Fraktionsstatus hat, weil zu Anfang der Wahlperiode vereinbart wurde, dass alle Fraktionen in den Ausschüssen und sonstigen Organen vertreten sein sollen. SPD-Chef Kurt Schwald erklärte daraufhin, dass seine Fraktion aber nicht mehr auf diesen Posten verzichten wolle und nominierte Erna Kirsch. Heinz stellte sich selbst auf, erhielt aber in der von Jan Klefenz (Grüne) beantragter geheimer Wahl 2 Stimmen weniger als Kirsch mit 15. Schon zu Beginn der Sitzung beschäftigte die Gemeindevertreter ein Vorkommniss aus der Hauptausschuss-Sitzung. Der Vorsitzende Hans-Wilhelm Kisch (BfB) gab eine Persönliche Erklärung ab, weil er sich von Werner Waßmuth (CDU) zu Unrecht der Selbstherrlichkeit bezichtigt fühlt. Die Absetzung eines CDU-Antrags sei durch die Satzung und Rechtssprechung gedeckt, sagte Kisch. Waßmuth blieb bei seiner Aussage. Der Gemeindevorstand habe schon reagiert, sagte Schwald. Auf seinen Antrag hin wurde der Antrag zur Beflaggung an Feiertagen bei 13 Ja-, 10 Neinstimmen und 4 Enthaltungen auch am Donnerstagabend von der Tagesordnung genommen.

von Gianfranco Fain

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