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Jährlich aber strenger und billiger

Debatte über Sportlerehrung der Stadt Jährlich aber strenger und billiger

Die Stadtverordneten­versammlung soll diesen Donnerstag, 19. März, die Beteiligung der Stadt an den bis zu vier Windkraftanlagen bei Rachels- und Römershausen auf den Weg bringen.

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Einen Kraftakt soll es nicht geben, um die Sportlerehrung in Gladenbach weiterhin jährlich zu absolvieren. Stattdessen sollen die Kosten reduziert werden.

Quelle: Michael Hoffsteter

Gladenbach. Bis zu zwei Drittel soll der Anteil der Stadt Gladenbach am noch zu errichtenden Windpark betragen. Weitere Teilhaber an der Gesellschaft, die voraussichtlich eine GmbH sein wird, soll die Bürgerwind Gladenbach sein. Die Gesellschaftsgründung und die Abwicklung der Beteiligung soll über die Stadtmarketing-Energie-Bäder Gladenbach (SEB) erfolgen.

So steht es in einer Beschlussvorlage, über die die Gladenbacher Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend abstimmen soll. Sitzungsbeginn ist um 19 Uhr im Haus des Gastes. Ob sich die Stadt tatsächlich am Windpark beteiligt, soll das Parlament erst im Sommer entscheiden.

Für die Vorlage zeichnet sich eine Zustimmung ab, empfiehlt doch der Haupt- und Finanzausschuss bei einer Gegenstimme die Annahme der Vorlage. „Ich befürchte, dass wir schon so spät dran sind, dass es uns gegenüber den Nachbarkommunen eine gute Stange Geld kostet“, bemerkte Patrick Bernshausen.

Alle Fraktionen einig

Der Sozialdemokrat sparte in diesem Zusammenhang auch nicht mit Kritik am ehemaligen Bürgermeister, die von den CDU-Vertretern partiell zurückgewiesen wurde. Auch Edmund Zimmermann (Grüne) monierte, man hätte weiter sein können, wurde jedoch regelmäßig ausgebremst.

Völlige Übereinstimmung gibt es dagegen über die Sportlerehrungen der Stadt. Dazu wird es zur Sitzung einen gemeinsamen Antrag aller Fraktionen geben. Dieser zielt darauf ab, die Sportler wieder jährlich zu ehren. Weil dies aus finanziellen Gründen zuletzt im zweijährigen Rhythmus stattfand, soll es zukünftig kostengünstiger und nicht mehr so locker an den Richtlinien angelehnt wie bisher bewerkstelligt werden. Dazu könnte es nur noch Getränke zu Selbstkostenpreisen geben oder die Bewirtung von Vereinen übernommen werden.

Nur zur Kenntnisnahme erhielten die Ausschussmitglieder einen Schriftverkehr des Bürgermeisters mit dem Regierungspräsidium (RP) in Gießen, in dem dieses darüber informiert wird, dass aufgrund der erst im Januar beschlossenen Steuererhöhungen es im März zu einer Überziehung der Kassenkredite kommen wird. Das RP weist aber darauf hin, dass es dafür keine Genehmigung gibt.

von Gianfranco Fain

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